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1. ahd (8-11 Jh.) Mono (ne) Präsens, Präteritum
2. mhd (11-15) Poly (ne+nicht) Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt
3. fnhd (15-17) Mono (nicht) + Futurum
4. nhd (17-Geg.) + Futurum, Konditionalis, Konjunktiv

Verben 1. thematisch: starke; 2. teilweise: schwache; 3. athematisch: Präteritupresentin (Modalverben), unregelmäßige (sein, tun, gehen)
a-Dekl. => schwache, starke V. => o-weibliche ( schwache)
Deklination der Adjektive: starke (pronominale) ohne Artikel, schwache (nominale +en) mit dem Artikel
Vokalische: i, a, o, u; Konsonantische: ir-, er-, nt-Stämme
ahd.: Brechung, Umlaut, die 1. L-g (germanische), die 2. L. (althochdeutsche)
Theodor n, Andalusia d, ., innenflex. ^


Vokalharmonie (Brechung): o u, e i, io iu
das venerische Gesetz: PTK F, TH, H (B, D, G)
Umlaut: prämier (8. Jh. a), sekundär (11. Jh.): a e, u ü, o ö Zuerst im Norden D-s. In Süddeutschland kein Umlaut.
Die 1. Lautverschiebung (5. Jhd. vor u.Z.): BH B
Die 2. Lautverschiebung (5. Jhd. u.Z.): P F (FF), T (), K H (HH, CH)
Rhotazismus (5. Jh., südlich): s z R
Ablaut: quantitativ (Länge/Kürze der Vokale), qualitative (Vokalwechsel)

Karl Lachmann (1793-1851) Dichter des 13. Jhs.
Martin Luther (1483-1546) der Verfasser der Bibelübersetzung und vieler Pamphlete, 95 Thesen
Johann Gutenberg (1450) Erfindung des Buchdrucks
J. G. Schottel (17. Jh.) die erste deutsch geschriebene Grammatik
Chr. Gottsched (1700-1766) Deutsche Sprachkunst.
J. Chr. Adelung das 5-bändige Wörterbuch
Theodor Siebs (1898) Deutsche Bühnenaussprache
Bischof Wulfila Bibelübersetzer ins Gotische (4. Jh.)
Tacitus (58-120. war ein bedeutender römischer Historiker und Senator) und Plinius (ca. 23-79 n.Chr.), ihre Ansichten von F. Engels Zur Geschichte der Urgermanen
König Attila (453)
Dietrich der ostgotische König Teodorich
Chlodwig aus Merowingern (496) das fränkische Reich
Karl der Große (im 8. Jh.) umfasste De, Fr, It.
Karls Enkeln, Ludwig dem Deutschen, Franz. König Karl dem Kahlen (9. Jh.) Imperium. Denkmal Straßburger Eide
Ludwig der Fromme (-840). Söhne: Lothar, Ludwig, Karl den Kahlen
Bischof Isidor von Sevilla (760-780) Übersetzer des lateinischen Traktats über den katholischen Glauben
Ludwig Wimmer Begründer der Runologie (in den 70-er Jahren des 19. Jhs.)
Karl Verner (1875) das Vorrersche Gesetz

Deutschland vom Wort duitisc: diot+isc (ahd) dütesch (mhd) dütsch deutsch (nhd)
König von kuning (von kuni: Geschlecht/Sippe)

1242 - Schlacht auf dem Peipussee (Alex. Newskij)
gotar Einwohner der schwedischen Insel Gotland
Hildebrandslied das älteste geschriebene Fragment der deutschen Heldendichtung
Tatian (ostfränk.) (9. Jh.) Übersetzung in Prosa geschriebenen Evangelienharmonie +
+ Heiland (altsächsisch), Evangelienbuch Otfrieds (rheinfränkisch)
Muspilli das Gedicht (9 Jh.)
die Runenschrift die älteste der alten Germanen
Germania Werk von Tacitus über besondere Bedeutung der Wahrsagung bei den Germanen
Rune von runa (Geheimnis); rauen etw. geheimnisvoll flüstern
Runenalphabet (Futarg) = 24 Zeichen
lesan=wählen
der Christianisierung (4.12. Jh.) lateinische Alphabet k l (die Goten das griechische)
Entw. des Schrifttums der germ. Sp. 6-11 Jh.
Puida Volk, Volkstamm
das d-e Heldenepos (mhd.) das Nibelungenlied, das Gudrunlied; der Ritterroman Hartmann von Ave der arme Heinrich; Gottfried von Staßburg Tristan und Isolder, Wolfram von Eschenbach Parzival; der Minnesang Walter von der Vogelweiche Unter den Linden
1525 der Bauernkrieg
1618 der blutige 30-jährige Krieg
Purismus eine Bewegung zur Säuberung der Sprache von Entlehnungen
1596 Subst. groß schreiben

1) die germ. Sp. stammen von den Dialekten der Altengermanen (1. Jhd. vor u.Z.) west.: Oder, Elbe.
Länder: Frank., Eng., Jütland, Skandinavien; Bundesländer: Sachsen, Bayern, Thüringen.
germ. Sp.: Ostgruppe, nordgerm. (dänische, norwegische, schwedische, isländische, färöische), westgerm (eng., holländisch, flämisch, deutsch).
Umgangssprache 16 Jhd., Hoch 17.
Niederdeutsch (Plattdeutsch) im Norden, Hochdeutsch im Zentrum. Grenze: Düss.-Magd.-Frankfurt-Oder.

2) Frankreich (Franken), Bourgogne (Burgunden), Lombardei (Langobarden), Andalusien (Vandalen), die Insel Bornholm (Burgunden), Gdansk (Gothi).
1. Vindilen (im Osten, Oder, Weichsel, Ostsee): Vandalen, Burgunden, Goten;
2. Ingwäonen (zw. Elbe/Ems): Friesen, Sachsen, Angeln, Jüten, Cherusker;
3. Istwäonen (am Rhein): Ubier, Chamaver, Brukterer, Sigamber;
4. Herminonen (zw. Elbe/Oder): Schwaben, Bayern, Thüringer, Alemannen, Langobarden, Markomannen, Hermunduren;
5. Hillevionen: nordgerm. Stämme, Skandinavier.
am Rhein Franken, südlich von ihnen Alemannen, im Norden die Sachsen, in der Mitte Thüringen, im Süden Bayern; östlich von der Elbe slawischen, baltischen Stämme.
die Zeit der Entw. des Feudalismus vom 8. bis 11. Jh.

3) Ahd. (8-11) Mundarten: Oberdeutsche (das Alemannische, Bayerische, Südfränkische); Mitteldeutsche (Mittel-, Rhein-, Ostfränkisch); niederdeutschen (Niederfränkisch)
4) Umlaut: prämier (im 8. Jh. a), sekundär (im 11. Jh.). Zuerst im Norden D-s. In Süddeutschland kein Umlaut.
Ablaut: quantitativ (Länge/Kürze der Vokale), qualitative (Vokalwechsel)

7) Mhd. (11-15) Die d-en Raubritter bemächtigen sich Länder der Westlauen, Lettland, Litauen, Esten, Preußen. Kolonien im 12.-13. Jh.: Thür., Sachs., Schlesien.
Mhd. Mundarten:
1. das Oberdeutsche (Südd-e): Bayrisch, Alemannisch (Schwäbisch, Niederalem., Südalem.), Ost-, Südfrankisch;
2. das Mitteldeutsche: mitteld-s Fränkisch (Mittel-, Rheinfränkisch), Ostmitteldeutsch (Thüringisch, Obersächsisch, Schlesisch)
3. das Niederdeutsche (Nordd-e): Niederfränkisch, Niedersächsisch, Ostniederdeutsch (Mecklenburgisch, Brandenburgisch, Pommersch, Preußisch.

8) Mhd. (11-15) Deklination: starke (M, N, F), schwache n-Stämme (Maskulina Affe, F, N), weibliche D-on (i-, o-Stämme) im 17. Jh.
Instrumentales (. .) im ahd.; im mhd. 4 Kasus. Im mhd. die (Un)Bestimmtheit. Themavokal wird zu e reduziert.
s [z], ʃ, w

@: Deutsch, Sprachstude, Studium