tomate
убил лису – сам съел колобка.
1. Die Geschichte der d-n Grammatikforschung im 18-19. Jahrhundert
Die wissenschaftliche Grammatik entstand zu Beginn des 19. Jhs. Das Ziel der reglamentierenden Grammatik bestand in der Regelung der entstehenden Literatursprache. Die Sprachwissenschaft entwickelte sich als historische Sprachforschung. Besonderer Aufmerksamkeit galt als phonetischen Gesetzen.

Die Begründer sind die Brüder Grimm. Das Werk heißt “Die d-e Grammatik” (1822-1837). Das war eine systemhafte Darstellung, der Entwicklungsgeschichte aller germanischen Sprache. Die Neuhochdeutsch wurde kurz speziert im 1.Band: Lautlehre und Formenlehre; der 2.und 3.Band: Wortbildungslehre; der 4.Band: Syntax des einfachen Satzes.

Diese Schule entsteht in den 7.Jahren des 19 Jhs. Diese Richtung gab zahlreiche Wissenschaft (Herrman Wunderlich, Hanz Reiz, Lüdwig Sütterling). Die Werke sind H.Paul “Prinzipien der Sprachgeschichte”, O.Behagel “Deutsche Syntax”, H.Wunderlich und H.Reiz “Der d-e Satzbaum”.

Die wissenschaftliche Grammatik entwickelt sich weiter als historische Grammatik. Sie konzentrieren sich auf empirische Erscheinungen von einzelnen Erscheinungen in der Sprache und verfolgen jene Erscheinung in der Entwicklung. Ihre starke Seite ist besondere Exaktheit. Ihre schwache Seite war das Verzichten auf das soziale Wesen der Sprache. Sie beschrieben die Entwicklung jedes einzelnes Fenomens.

2. Die Geschichte der d-n Grammatikforschung im 20. Jahrhundert
Am Anfang des 20. Jhs weigerte man sich von den methodischen Verfahren der Junggrammatik. Da entstehen zahlreiche Schule.

Die Lehre vom Ferdinand de Sossür. Seine Grundideen sind:
1) Systemhaftigkeit der Sprache
2) Unterschied zw.der Sprache als System und dem Sprachgebrauch.
3) Er teilte die Sprachwissenschaft in Synchronische und diachronische. S- in bestimmte Zeitpunkt, d- in der Entwicklung.
Im Mittel steht die Gegenwartssprache.

Der Strukturalismus geschieht in den 30-er Jahren des 20.Jhs. Typisch sind: Hervorhebung des Syntax, Synchronische Methode, Verzicht auf die historische Entwicklung.

John Riss. Seine Werke sind “Was ist Syntax?” “Was ist ein Satz?” Er führt die Abgrenzung von Morphologie und Syntax ein. Er teilt die Syntax in Wortgruppenlehre und Satzlehre.

Erich Drach. Sein Werk “Grundgedanken. Der d-e Satzlehre”. Seine Theorie ist kommunikativ. Er meint, jede Äußerung ist Einheit vom Sinn, Sprachgestalt und Schalform. Darunter versteht er syntaktische Schemanta, die man mit bestimmten Inhalt füllt. Er betont die führende Rolle des Verbs. Er schlägt solche Struktur vor:
Vorfeld Mitte Nachfeld
gestehen (Verb)

Hanz Glinz (50-er Jahren). Sein Werk ist “Die innere Form des Deutschen. Eine neue d-e Grammatik. Er behandelt synchronische Darstellungsweise, klassifiziert die sprachliche Einheiten, betont Systemcharakter der Sprache und fordert ausgehen von größeren Textganzen. Sein Verfahren besteht aus 4 Proben: Planprobe, Ersatzprobe, Verschiebenprobe und Weglassprobe. Am Ende seiner Tätigkeit nähert er sich der inhaltsbezogene Grammatik.

Leo Weisgleber (1915). Seine Werke sind “Weltbild der d-e Sprache”, “Vier Stufen in der Erforschung der Sprache”. Diese Artikel haben philosophische Charakter. Diese Lehre basiert auf die Lehre vom Humboldt. Seine gr-e Lehre werde in der Grammatik niederschlag. Er führte einige Termini ein. Er teilt alle Völker im Täter und zeugte der Erreignisse. Er meint 2 Sätze. Der 1 Satz hat zeitliche Bedeutung. Der 2 Satz hat modalle Bedeutung. Er unterscheidet 4 Stufen:
1) lautbezogene Sprachbetrachtung;
2) inhaltsbezogene Sprachbetrachtung;
3) leistungsbezogene Sprachbetrachtung;
4) wirkungsbezogene Sprachbetrachtung.

In den 50 Jahren- funktionale Grammatik. Sie bassiert sich auch marksistisch-leministische Lehre.

3. Das Morphem Die Einteilung der Morpheme. Erscheinungen der Ökonomie und der Übercharakterisierung. Das Nullmorphem. Das Problem des leeren Morphs
Das Wort besteht aus einem oder mehreren Morphemen, d.h. aus kleinsten bedeutungstragenden Einheit der Sprache. Die Bedeutung des Morphems kann man weiter nicht zerglidern. Alle Morpheme klassifiziert man unter verschiedene Blickwirkeln. Das Morphem, das die eigentliche lexikalische Bedeutung des Wortes trägt, heißt Grundmorphem(Wurzel). An das Grundmorphem werden die anderen angehängt. Die Hilfsmorpheme zerfallen in 2 Teile:
1)Wortbildende(lexikalische) Morpheme
2)formbildende Morpheme(grammatische)
Die formbildenden Morpheme verändern die lexikalische Bedeutng nicht. Sie dienen zur Bildung verschiedener Formen desselben Wortes. Die wortbildenden Morpheme verändern die lexilakische Bedeutung und dienen zur Bildung neuer Wörter.
Das Gruppmorphembildet mit dem wortbildenden Morphemen ein Stamm. Die wortbildenden Morpheme heißen Affixe. Sie werden an dem Stamm angehängt. Morpheme vor dem Wurzel – Preffixe. Sie erfühlen im Deutschen wortbildende Funktion. Es gibt nur ein grammatisches Preffix ge- . Morpheme nach dem Wurzel – Suffixe. Die formbildenden Morpheme nennt auch Flexion. Sie nehmen immer die letzte Stelle im Wort ein.
Die klassifikation nach der bedeutungsart heißt funktional-semantische. So unterscheidet man
1) lexikalische
2) derivationsmorpheme (-ling, vor)
3) gtammatische( wortbuches)
Topologische Klassifikation im Bezug auf die Stellung. Man teilt alle Affixe in Prefixe und Postfixe, und Postfixe teilt man in Suffixe und Flexionen.
Prefixe und Suffixe, die in einem zusammenwirken, heiße Konfixe (Gebirge).
Polysemie und Homonymie sind Erscheinungen der Ökononmie, damit sie folgende Spracherscheinungen verbunden:
1) Zusammenfall einiger kategorialer Erscheinungen in demselben Morphem. So vereinigt Genetivflexion –s 3 Bedeutungen: kasus, zahl, und genera.
2) Zusammengezogene M – ein formal unteilbares Element, das 2 Elementen entspricht ( am = an,den)
3) Das Nullmorphem – darunter versteht man Nullendung und das fehlende Endung ist bei der Gegenüberstellung von Bedeutung (Ich muss).

4. Das Problem der Indetität des Morphems. Die Arten der Distribution
Ein Morphem kann in seiner Form variabel sein. Das Morphem “werf” erscheint in 5 Varianten: werf, werfen, Würfe, geworfen, wärf. Die lexikalische Bedeutung gleicht gleich. So entstand das Problem der Indetität der Morpheme. Für die Identität ist die Erscheinung der Distribution wichtig. Unter Distribution versteht man die Summe aller Kontexte, wo diese sprachliche Einheit erscheinen kann.

Arten der Distribution:
1) Freie Distribution:
z.B.: dem Kind- dem Kinde
der Friede- der Frieden
das Haus- das Hause
2) Kontrastive Distribution. Sie sind austauschbar in derselben Position mit der Veränderung der Bedeutung.
3) Komplimintäre Distribution. Das ist die Umgebung einer sprachlichen Einheit, die das Auftreten der anderen sprachlichen Einheit ausschließt:
z.B: ich sagte, aber er arbeitete
Solche Morpheme nennt man Allomorphe.

5. Das Problem der Wortarten in der deutschen Grammatik
Die Kategorie der Wortarten ordnet den Wortschatz in Wortklassen und ermöglicht auf diese Weise seine Beschreibung. Die Zugehörigkeit eines Wortes zu einer bestimmten Wortart wird durch den Charakter ihres Funktionierens in der Rede bestimmt. Jedes Wort hat bestimmte Formmerkmale, erfüllt eine bestimmte Funktion und verbindet sich mit den anderen Wörtern.
Der Wortbestand lässt sich in Gruppen (Wortarten) aufgliedern. Die Wörter werden nach 3 Kriterien klassifiziert: nach der Sachbedeutung, morphologischen Form, syntaktischen Funktion.
Man unterscheidet verschiedene Klassifikationen.
* Nach morphologischen Kriterien (Flemig):
1. Flektierbare (konjugierbare Ц Verb; deklinierbare Ц Substantiv, Adjektiv, Pronomen)
2. Unflektierbare (Adverb, Präposition, Konjunktion) 3. Interjektion
* Nach syntaktischen Kriterien (Helbig):
1. Hauptsächliche Wortarten (Verb, Substantiv, Adjektiv, Adverb).
2. Funktionswörter (Artikeln)
3. Fügewörter (Präposition, Konjunktion)
4. Adverbähnliche (Partikeln, Modalwörter, Negationswörter)
* Traditionelle Klassifikation (Admoni):
1. 10 Wortarten (Verb, Substantiv, Artikel, Pronomen, Adjektiv, Adverb, Numeralien, Präposition, Konjunktion, Interjektion).
2. Noch 3 Wortarten hinzugefügt:
* Negation (haben verschiedene morphologische Strukturen und syntaktische Funktionen, bilden aber eine geschlossene grammatische Einheit aufgrund ihrer Bedeutung)
* Modalwort (wird nach 2 Kriterien gegliedert: nach der Sachbedeutung Ц sie drücken das Verhältnis des Sprechers zur Realität / Irrealität der Äußerung, Ц und nach der syntaktischen Funktion Ц sie treten im Satz als Modalglieder)
* Partikel (wird nach 2 Kriterien gegliedert: nach der Sachbedeutung Ц abgeschwächte semantische Bedeutung, Ц nach der syntaktischen Funktion Ц sie treten nicht als Satzglieder auf, sie nehmen keine selbstständige Stelle im Satz ein, erfüllen aber eine kommunikative Funktion: sie markieren das semantische Zentrum der Äußerung).
* Nach semantischen Kriterien (Moskalskaja):
1. Autosemantika (Begriffswörter Ц benennende oder nominative Funktion, treten als Satzglieder)
* Benennende (Verb, Substantiv, Adjektiv, Adverb)
* Verweisende (Pronomen)
* Zählende (Numeralien)
2. Synsemantika (Funktionswörter, treten nicht als Satzglieder)
* Mit syntaktischer Funktion (Präposition, Konjunktion, Partikel, Kopula)
* Mit morphologischer Funktion (Artikel, Hilfsverb)
3. Modalwort
4. Interjektion

6. Die Klassifikation der Wortarten von Moskalskaja
Für die d-en Grammatik ist zurzeit ist folgendes charakteristisch
1)die Kriterien verwundet man bewusstem nicht intuitiv
2) die Kriterien haben hierarchischen Charakter
3) es kommt zur Reduzierung der Wortarten
Die d-en Germanisten sind oft gegen das komplexe Prinzip und gegen semantische Kriterien.
Moskalskaja unterscheidet 4 Wortklassen.
1.Eigentliche Wortarten (Autosemantika) – d.h. mit selbständiger lexikalischer Bedeutung
a)benennende
1)substantiv
2)verb
3)adjektiv
4)adverb
b)verweisende
5)pronomen
c)zählende
6)numeralien

2. Funktionswörter (Synnsemantika)- d.h. ohne selbständige Bedeutung
a)mit syntaktischer Funktion
7)präposition
8)konjuktion
9)Kopula
10)partikel
b) mit morphologischer Funktion
11)artikel
12)hilfsverb

3. 13)Modalwort
4. 14)Interjektionen

7. Die grammatische Bedeutung. Die gr-e Kategorie, ihre Arten. Das Paradigma
Die gr-e Bedeutung ist abstrakter als die lexikalische Bedeutung. Sie wird durch formbildende Mittel wieder gegeben.

Die gr-n Kategorien sind die verallgemeinerte Begriffe, die eine gr-e Bedeutung zeigen und ihren Ausdrück in der gr-n Form haben. Die gr-e Kategorie ist eine Einheit von Form und Bedeutung. Zu den gr-n Mittel gehören der Umlaut, der Ablaut, Brechung, Konsonantenwechsel und Suffixe.

Admoni teilt gr-e Kategorie in 3 Arten:
1) logisch- gr-e. Sie drücken die Beziehungen aus zu den Erscheinungen den objektivischen Wirklichkeit:
z.B.: die Kategorie der Zeit oder der Zahl
2) kommunikativ- gr-e. Sie drückt die Beziehungen zu den Erscheinungen der Wirklichkeit vom Standpunkt des Sprechenden aus:
z.B.: die Kategorie der Modalität
der Bestimmheit
der Unbestimmheit
3) strukturell- gr-e. Dazu gehören die Rahmenkonstruktion. Sie dient den formalen Ordnung der Komponente:
z.B.: die Kategorie des Geschlechts
der Zahl
der Kasus

Die gr-e Kategorie teilt man in formveränderliche und klassifizierende. Die meisten gr-n Kategorien gehören zu den formveränderlichen.

Man unterscheidet auch zw.eigentlichen und uneigentlichen Kategorien. Die e.K.entsprechen dem Wesen der Wortart und wieder spiegeln die gr-e Bedeutung:
z.B.: die Kategorie der Zahl
der Substantive
Bei dem Adjektiv ist ein uneigentliche Kategorie.

Die Gesammtheit von Wortformen bildet ein Paradigma. Man unterscheidet das Makro- und Mikroparadigma.

Makroparadigma ist das Paradigma einer grammatischer Kategorie.z.B.: des Präsens, des Perfekts. Im Paradigma betrachtet man einer Form als Ausgangsform. Sie ist am wenigstens von den gr-n Veränderungen betroffen.

Das Paradigma kann vollständig und lückenhaft sein. Ein vollständige Paradigma haben die Wörter, deren Bedeutung der gr-n Bedeutung der Kategorie nicht wieder spricht: z.B.: Plural haben nur zallbaren Substantive. Die Unverbarkeit der gr-n und lexikalischen Bedeutung der gr-n Formen. Dabei entsteht ein lückenhafte Paradigma.

8. Die Opposition und ihre Neutralisation. Die Arten der grammatischen Synonyme
Die gram-e Kategorie und die entsprechenden gram-en Formen sind korrelativ. Sie gehören in das System der Grammatik nur dann, wenn es mindestens 2 Formen gibt. Die Formen bilden die Opposition oder Gegenüberstellung. Detaile der Opposition nennt man Grammeme, z.b. die Kategorie der Person besteht aus 3 Grammeme. Nach der Zahl der Grammeme unterscheidet man binäre und mehrgliedrige Opposition. In der Opposition gibt es ein merkmalhaftes Glied – es hat besondere gram-e Mittel. Das andere Glied ist merkmallos und schwach. Die Opposition können mehrgliedrig sein. Jede mehrgliedrige Opposition kann man auf einige binäre zurückführen, z.b. die Kategorie des Steigerungs.
Die Aufhebung der Gegenüberstellung nach dem differenzierenden Merkmal heißt die Neutralisation. Es gibt folgende Bedingungen für Neutralisation:
1) der innere lexikalische Einfluss(внутренняя лексическая обусловленность)
2) der äußere lexikalische Einfluss(внешняя лексическая обусловленность) ein daneben stehendes Wort beeinflusst die Bedeutung der Wortform.
3) Ein Betung in bestimmte syntaktische Struktur ( 2 Glass tee)
4) Unterscheidet stilistischen Umständen. In der Publizistik gibt es keinen Artikel in den Überschrift.
Es gibt folgende Arten der gram-en Synonyme.
1)die Grundformen fallen zusammen. (Präterit-Perfekt). Das sind systemhafte Synonyme oder paradigmatische Synonyme.
2)die paradigmatische Bedeutung einer Form und die syntagmatische Bedeutung der anderen Form fallen zusammen. (Futurum 2 und Präsens futuralis).
3)die syntagmatische Bedeutungen fallen zusammen(imperativisches Präsens und imperativisches Futurum).

9. Die Kategorie des Modus Der Imperativ. Der Konjunktiv der direkten Rede
Die Kategorie des Modus ist eine kommunikativ-grammatische Kategorie. Man unterscheidet 3 Modi: den Indikativ, den Konjunktiv, den Imperativ.
Dem Sprechenden charakter-t das Geschehen als tatsächlich statthabend, stattgehabt, stattzuhabend (Indikativ) oder in der Wirklichkeit nicht statthabend, stattgehabt, stattzuhabend, sondern als möglich, erwünscht, realisierbar gedacht (Das ist Konjunktiv). Der Imperativ unterscheidet sich von anderen Modi, weil er nur in einem Satz gebraucht wird. Man kann den Imperativ nicht von allen Verben bilden, denn es gibt lexik-e Einschränkungen; er hat keine Zeitformen, und wird nicht in allen Personen gebraucht.
Der Imperativ. Das ist die Form der Willensäußerung. Der Imp. setzt den Kontakt voraus.
Die zweite Person Sg. bildet man mit dem Morphem „e“ (Mache!). Die zweite Per. Pl. – mit dem Morphem „t“. Die erste Per. Pl. und die Höflichkeitsform entstehen durch die Umstellung des Personalpronomens.
Der Imp. ist lexikalisch begrenzt. Besonders wichtig ist die imper-e Intonation.
Zum Imperativfeld gehören:
1) Der Indikativ (Du machst sofort deine Aufgabe)
2) Das Passiv (Jetzt wird geschlafen)
3) Infinitiv oder Partizip II (Nicht rauchen!)
4) Der Pseudogliedsatz mit „dass“ (Dass du mir rechtzeitig nach Hause kommst)
5) haben/sein+zu+Inf. (Du hast zu arbeiten)
6) Modalverben+Inf. (Wollen wir nach Hause gehen)
7) Die Verben Willensäußerung: bitten, verlangen, wünschen… (Ich bitte sie, mir zu folgen)
8) Präs. Konjunktiv (Man schraube das fest)
9) Ein Einwortsatz mit imperativischer Bedeutung (Hilfe!)
Der Konjunktiv der direkten Rede (Konjunktiv I)
Bildung
Die Zeitformen des Kon-s enthalten solche Formen wie der Indikativ, 2 Konditionales (I, II), der ihre Bildung und Bedeutung ist anders.
Das Präs. und das Präteritum endet mit dem Suffix „e“ gebildet. Der Wurzelvokal verändert sich nicht und die Personalendungen fallen zusammen, z.B. nehmen: ich nehme, du nehmest, er nehme, wir nehmen, ihr nehmet, sie nehmen; sein: ich sei, du seiest, er seiet, wir seien, ihr seiet, sie seien.
Die Prät-Präsentia (Modalverben) verändern den Wurzelvokal nicht (du könnest, er müsset, ich wisse)
Im Präteritum fallen bei den schwachen Verben die Formen des Ind-s und Kon-s zusammen (ich machte, du lerntest)
Bei den starken Verben gebraucht man das Suf. „e“ und Umlaut. Viele Formen haben ältere Varianten. Sie wirken gehoben, z.B. ziehen (zog): ich zöge, du zögest, er zöge…
Die analytische Formen (Fut., Perf., Plusq.) unterscheiden sich durch die Formen der Hilfsverben. (Perf.: er habe gelesen, er sei gegangen; Plusq. (ставить в Prät. Kon.): er hätte gelesen, er wäre gegangen; Fut. I (ставить в Kon.): er werde lesen; Fut. II: er werde gelesen haben, er werde gegangen sein.
Kondiozionales I, II bestehen aus dem Prät. Kon. und dem Inf. I oder II, z.B. Kon. I: er würde gehen; Kon. II: er würde gegangen sein.

Gebrauch
Die gleichen Formen haben verschiedene zeitliche Bedeutung: Prät. Kon. bezeichnet die Gegenwart und Zukunft.
Die einzelnen Formen vereinigen sich in Bezug auf die Zeit in synonymischen Gruppen. Prät., Präs., Fut. I, Kond. I bezeichnen Gegenwart, Zukunft, Gleichzeitigkeit, Nachzeitigkeit. Plusq., Perf., Kond. II, Fut. II bezeichnen Vergangenheit und Vorzeitigkeit.
Man teilt alle Formen in Kon. I, II, zum Kon. I gehören die Formen, die vom Präs.stamm gebildet werden: Präs., Fut. I, II. Zum Kon. II gehören die Formen, die vom Prät.stamm gebildet werden: Prät., Plusq., Kon. I, II.

Oppositionsverhältnisse
Jede Zeitform ist ein Kreuzpunkt der modalen und zeitlichen Opposition.
1. Im Rahmen der Grundbedeutung stehen einander 2 Bedeutungen gegenüber.
1) In der Wirklichkeit nicht statthabend, aber als realisierbar gedacht. Das ist der heischende Kon., z.B. Edel sei der Mensch.
2) In der Wirklichkeit nicht statthabend und nicht als realisierbar gedacht, z.B. Gott hätte ich das nicht getan.
Kon. Prät. und Kond. I sind auf die Gegenwart und Zukunft bezogen. Plusq. und Kond. II auf die Vergangenheit.
2. Flemmig unterscheidet man 3 Hauptverwendungsweisen des Kon-s:
1) den Kon. des irrealen Geschehens – Kon. II
2) den Kon. der mittbaren Aussage
3) den heischenden Kon.

Der heischende Kon. Präs.
Der Kon. Präs. hat folgenden Anwendungsbereich:
1) im Wunschsatz (Sie sei die ewige Stadt genannt)
2) im Aufforderungssatz (Wer dafür ist, erhebe die Hände!)
3) im postulierenden Aussagesatz (A. sei ein Punkt auf der geraden X.)
4) in Finalsatz
5) in einem Konzessivsatz (Jeder Auto sei er groß, wünschest, dass man ihn lobt)

10. Der Konjunktiv der indirekten Rede. Das Modalfeld
Der Konjunktiv der indirekten Rede (Konjunktiv II)
Konjunktiv II charakterisiert das Geschehen als in der Wirklichkeit nicht statthabend und nicht als realisierbar gedacht. Man nennt ihn Modus Irreales.
Vergangenheit: Plusq., Kond. II; Gegenwart, Zukunft: Prät., Kond. I
Die irreale Bedeutung ist besonders im Plusq. ausgeprägt. Der Kon. II wird gebraucht:
1) im irrealen Wunschsatz (Hätte ich das nicht getan!)
2) beim Ausdruck einer nicht erfüllten Möglichkeit (Dann hätte ich dich gerettet!)
3) beim Ausdruck der Vermutung, des Zweifelns, Misstrauens in folgenden Typen von Sätzen:
a) im irrealen Konditionalsatz
b) im irrealen Konzessivsatz
c) in den Modalsätzen „ohne dass“, „als dass“
d) im irrealen Komparativsatz

Der Konjunktiv der berichteten Rede
Die traditionelle Grammatik verkennt die Rolle des Kon-s in der berichteten Rede. Er ist ziemlich neutral, aber man darf die modale Bedeutung nicht absagen. Man gebraucht den Kon. der berichteten Rede, wenn es kein Verb des Sagens oder des Denkens gibt. Nach den Verben des Denkens, des Empfindens, in den Attributsätzen mit den sub-en Meinung, Wunsch, Gefühl.
Der Konjunktiv der berichteten Rede ist für die wissensch-e, publiz-e, literarische Prosa typisch.

Der Konjunktiv im irrealen Komparativsatz
Die irrealen Komparativsätze mit „als ob“, „als wenn“, „wie wenn“ und „als“ werden durch 2 modale Bedeutungen charakterisiert. Einerseits berichten sie von den Gedanken der dritten Person und das macht diese Sätze der berichteten Rede ähnlich. Und andererseits beschreiben sie ein irreales Geschehen. Die modale Bedeutung bestimmt die Wahl der Konjunktivformen:
1. Die Tempusformen werden relativ gebraucht.
2. Vorwiegend wird Kon. II gebraucht.

Die Modi und das Modalfeld
1. Die gram-e Kategorie des Modus ist der Kern der Modalität und um ihn gruppieren sich andere Ausdrucksmittel.
2. Auf der Ebene der Wortfügungen liegen die Verbindungen mit den Modalverben.
3. haben/sein+zu+Inf.
4. Auf der Ebene der morphologischen Formen liegt die Transpositionen des I. und II. Futurums auf die Ebenen der Modalität, der Vermutung.
5. Auf der Ebene der lexikalischen Bedeutung des Wortes liegt der Ausdruck durch Modalwörter.

11. Die Kategorie der Generaverbi
Die Kategorie der Generaverbi ist eine kommunikativ- gr-e und morphologisch-syntaktische Kategorie. Sie erfasst definite und infinite Formen des Verbs. Das Verb hat 2 Genera: das Aktiv (die Tätigkeitsform) und das Passiv (die Leideform). Das Aktiv zeigt, dass die Handlung vom Subjekt des Satzes ausgehend. Das Passiv zeigt, dass die Handlung auf das Subjekt des Satzes gerichtet ist.

 Karl pflückt Äpfel.
(Agens) (Patiens)
 Die Äpfel werden von Karl gepflügt.
(Patiens) (Agens)

Das ist eine lexikalisch- bezogene Kategorie. Passiv wird von den transitiven Verben gebildet. Es gibt die Ausnahme: bringt es, nennt diese Verben- die Verben haben Perspektive.

Die Verben, die Passiv verbinden nicht: haben, besitzen, kriegen, erhalten, bekommen, anhaben, erfahren, erleiden, wissen, kennen, kosten, gelten, enthalten, wiegen. Das ist die Verben, die transitive sind, aber Handlung kann man bezeichnen. Einige intransitive Verben bilden Passiv in den subjektlosen Satz. Dieses Passiv heißt das unpersönliche Passiv:
z.B.: es wurde die Ganze nachmarschiert
ihm wurde geholfen

Das sind die Verben, die die Tätigkeit oder die Zustand bezeichnen. Man unterscheidet:
1) das dreigliedrige Passiv: von und durch:
z.B.: der Vater wurde das Haus gebaut
-das zweigliedrige Passiv:
z.B.: das Haus wurde gebaut
Das ist die verbreitete Passivform. Das Synonym ist der Mannsatz.
2) Das schriftstellernde Passiv. Wenn das Agens keine Person, sondern ein Gegenstand oder Abstraktum ist:
z.B.: das Haus wurde zerstört
3) Das eingliedrige Passiv (unpersönliche Passiv):
z.B.: es wurde gesprochen
Dabei kann die Handlung in dem Mittelpunkt.
4) Das Zustandspassiv:
z.B.: die Arbeit ist gefunden.

12. Das Problem des Zustandspassivs Das Passivfeld
In der Grammatik unterscheidet man den Vorgangspassiv und den Zustandspassiv. Zustandspassiv nennt man Stativ. Das Zustandspassiv bezeichnet den Zustand, der sich aus dem Vorgang entwickelte.(das sein-paasiv). Die Opposition zwischen dem Vorgangs und Zustandspassiv heißt einerseits Prozessualität und andererseits Zustand als Resultat.
Das unpersönliche Passiv wird von den einwertigen intransitiven Verben nicht gebildet.
Das Resultat kann nicht erreicht werden bei den Verben: beglückwünschen, streicheln,loben,fragen,erinnern,bewundern,bitten.
Parallelität zwischen dem Zustandspassiv und den Adjektivfügungen ist manchmal schwer konkretisierbar.
Passiv und Zustandspassiv haben gemeinsame Merkmale:
1)das Subjekt des Satzes ist Patiens
2)Ausschaltung des Agents
Passiv ist Anziehungspunkt für viele Modelle, die eine Passiv ähnliche Bedeutung haben. Sie bilden zusammen mit dem Genusparadigma das Passivfeld. Dazu gehören:
1)bekommen,erhalten,kriegen + Part 2 – „Er bekommt ein Buch geschenkt“
2)sein+zu+Infinitiv – „Das Buch ist zu lesen“
3)die Konstuktion bleiben+zu+Infinitiv – „es bleibt noch hinzufügen“
4)lassen+sich+Infinitiv – „das lässt sich machen“
5)Reflexivkonstruktion+Adjektiv/Adverb – „das erklärt sich leicht“
6)es gibt + zu+Infinitiv – „es gibt viel Neues zu berichten“
7)sein+Adjektiv aufbar oder –fähig – „das Flugzeug ist sichtbar“
8) etwas gehört+Part 2 – „er gehört die Bedeutung auf gehängt“

13. Die Kategorie der Person
Die meisten grammatischen Kategorien des Verbs, — die Kategorie der Person, die Kategorie der Zeit und die des Modus, — sind nach ihrem Wesen prädikative Kategorien; sie gestalten den Satz als eine Äußerung und kommen den finiten Formen des Verbs als dem Prädikat des Satzes zu. Diesen Kategorien hegen der Sprechakt und die zwischenmenschlichen Beziehungen zugrunde, die im Sprechakt entstehen. Die Information, die durch diese Kategorien vermittelt wird, geht vom Sprechenden aus, ist auf seine Sprechintention (Redeabsicht) abgestimmt und an den Gesprächspartner adressiert.
Die Abwandlung der Verben nach der Person zeigt, auf wen der Sprechende die Äußerung bezieht: auf sich selbst (1. Person), auf seinen Gesprächspartner (2. Person) oder auf eine Person, die am Gespräch keinen Anteil nimmt, bzw. auf einen Gegenstand (3. Person).
Die Kategorie der Person beruht also auf der Opposition: sprechend / angesprochen / besprochen, die das Kommunikationsmodell widerspiegelt.
Die differenzierenden Merkmale, die die Grammeme der 1., 2. und 3. Person kennzeichnen sind: 1) die Beteiligung /Nichtbeteiligung am Gespräch; 2) die Beteiligung am Gespräch: als Sprechender / als Hörer.

14. Die Kategorien des Geschlechts und der Zahl der Substantive
Das Geschlecht (Genus) ist ein unveränderliches Charakteristikum. Es ist ein klassifizierendes Merkmal und teilt alle Substantive in 3 Klassen: Maskulina, Neutra, Feminina.

Den Kernteil der Subklasse Maskulina bilden die Substantive, die männliche Personen bezeichnen.
Den Kernteil der Subklasse Feminina bilden die Substantive, die weibliche Personen bezeichnen.
Neutra- unmotiviert. Jedes d-e Substantivpluraliumtantum ausgenommen, gehört in einer dieser Subklasse. Es ist zu beachten, dass einige Substantive mit verschiedener Semantik existieren, die mit verschiedenen Subklassen eingehören:
z.B.: der Band- das Band

Es gibt einige Substantive, bei denen das Geschlichtschlamp ist:
z.B.: der Jogurt- das Jogurt
Die Substantive mit gleicher Klassensemantik haben das selber gr-e Geschlecht:
z.B.: Blumenbezeichnungen

Die Kategorie der Zahl ist vielen Wortarten eigen. Aber beim Werk hängt diese Kategorie vom Subjekt ab. Beim Verb ist sie synnsemantisch. Auch bei den Adjektiven , adjektivischen Pronomen, bei den Ordnungszahlwörter hängt das vom Substantiv ab.
Beim Substantiv tritt der Numerus als eine autosemantische Kategorie. Das ist eine lexikgebundene Kategorie. Sie ist mit der Zellbarkeit verbunden. Sie beruht auf die Opposition Eingegenstand viele Gegenstände. Aber diese Opposition wird manchmal neutralisiert: z.B.: die Katze ist eine Haustiere (sind Haustiere). Diese 2 Kätze sind synonymisch für die Bezeichnung der Gattung.

Der Numerus hat 2 Formen: die normaler Form- Singular oder Ausgangsform. Der Plural wird eine Reihe von besonderen Hilfsmorpheme charakterisiert.

Die Pluralmorpheme sind:
-en: Bär- Bären;
-e: Werk- Werke;
-er: Kind- Kinder;
-s: bei den Fremdwörter

Es bleibt nur eine Zahl bei den Substantiven, die in ihrer Struktur die Gegenüberstellung Singular, Plural nicht ausdrücken:
z.B.: das Mädchen- die Mädchen
Es gibt Singular- und Pluraliatantum.

Nur die Singularform haben die Unika, die Kollektiven, die Stoffnamen, die Sammelnnamen, das Gepflügel, die Namen der Naturprodukten u.a.

Der Plural ist bei einigen Kollektiver motiviert:
z.B.: bei den Personennamen- die Elken, die Zwillingen
bei Sachnamen- die Kurzwaren
Unmotiviert sind solche Pluralformen wie:
-die Ferien;
-die Kosten;
-die Machenschaften;
-die Alpen;
-die Namen einiger Festen- die Ostern;
-die Namen einiger Krankheiten- die Pocken.

Die Verwendung der Numerusformen hängt von der lexikalischen Bedeutung ab. Mehr deutige Substantive können in einigen Bedeutungen- zellbar, in anderen- unzellbar:
z.B.: der Gebrauch- unzellbar
die Gebräuche- zellbar

15. Die Kategorie des Kasus
Über die Bedeutung der Kategorie ist viel diskutiert. Sie hat eine strukturelle Funktion. Diese Kategorie ist vielgliedrig und erfasst 4 Kasus: Nominativ, Genetiv, Dativ, Akkusativ. Am Substantiv selbst ist der Kasus nur in 2 Fehler markiert. Zwar im G.Singular und im G.Plural. Die gr-e Bedeutung des Kasus ist abstrakt. Die primäre Funktion ist asemantisch oder reingrammatisch. Die sekundäre Funktion ist semantisch. Sie hängt von der Bedeutung des Wortes ab.

Der Nominativ hat folgende Funktionen:
-Subjekt;
-Prädikat;
-der Bennenungsnominativ;
-der emotionale Nominativ;
-der vokative Nominativ.

Der Genitiv:
-Attribut;
-Bestimmungs der Zahlwörter;
-das Objekt;
-die Adverbialbestimmung;
-der präpositionale Genitiv

Der Dativ und Akkusativ:
-terminzdirekte Subjekt (Akkusativobjekt)
-indirekte Subjekt (Dativobjekt)

Der freie Dativ bezeichnet die Person, die andere Handlung interessiert ist:
z.B.: wie herrlich leutet die Natur

Notwendige Dativ:
z.B.: er ist seinem Vater ähnlich.

Die primäre-syntaktische Funktion des Akkusativs ist die Bezeichnung des direkten Objekts. Man unterscheidet das äußere Objekt: z.B.: den Brief erhalten und das innere Objekt: z.B.: den Brief schreiben.

16. Die Kategorie der Bestimmheit/ Unbestimmheit der Substantive
Der Artikel ist eine Wortart. Er bildet den Substantiv der analytischer Form und hat keine lexikalische Bedeutung. Er drückt die gr-e Kategorien des Substantivs aus. Der Grundstuck der Klasse bildet 2 Funktionswörter und zwar bestimmte und unbestimmte Artikeln. Ihrem Gebrauch liegt die Opposition zu Grunde: bestimmte und unbestimmte Gegenstand.

Nach Admoni ist das eine kommunikativ- gr-e Kategorie. Man unterscheidet folgende Gebrauchsweisen des Substantivs:
1) den generalisierenden Gebrauch:
z.B.: der Mensch ist sturklich
2) den individualisierten Gebrauch. Die Rede ist von einzelnen Gegenstand;
3) referentslosen Gebrauch.

Der Artikel nimmt am Ausdrück der kommunikativen Satzperspektive zusammen mit anderen gr-n Mittelteil. Dazu gehören Wortstellung, Intonation u.s.w.

In der Regel hat das Thema des Satzes den bestimmten Artikel, das Rhema- unbestimmten Artikel.
Sehr oft wird der Begriffsartikelwörter der Gebrauch. Darunter versteht man einige Pronomen, die das Substantiv an Stelle des Artikels begleiten können. Im Bereich der Bestimmheit vongieren die Demonstrativpronomen und die Posissivpronomen.

Im Unterschied zu den Attributen bezeichnen sie keine Eigenschaften, sondern sie dienen zur Indifizierung des Gegenstandes. Ihr Verwendungbereich ist enger spezielle, deshalb darf man die Artikelwörter und Artikel nicht definzieren.

18. Die Hauptzüge des deutschen Sprachbaus
Sehr charakteristisch für die deutsche Sprache ist der ausgiebige Gebrauch der inneren Flexion, die in anderen germanischen Sprachen jetzt eine durchaus bescheidene Rolle spielt. In Verbindung mit der äußeren Flexion und den analytischen Mitteln der Grammatik führt die innere Flexion oft zu einer beträchtlichen Übercharakterisierung (d.h. zur Bezeichnung eines und desselben grammatischen Inhalts durch mehrere grammatische Formmittel). So wird in der Form die Wälder der Plural dreimal zum Ausdruck gebracht: mit Hilfe des Umlauts, der Pluralmorphems -er und der Pluralform des Artikels.
Sehr wesentlich für die morphologische Struktur des Wortes im Deutschen ist die ungleichmäßige Verteilung der Flexion. Bei einigen Redeteilen ist die Flexion bedeutend stärker ausgebildet als bei den anderen. Besonders arm an der Flexion ist das Substantiv. Nicht nur das Verb, sondern auch das demonstrative und possessive Pronomen und das Adjektiv, also die Wortarten, die syntaktisch als Bestimmungen des Substantivs auftreten, haben viel reichhaltigere Flexionssysteme als das Substantiv. Sehr reich an Flexion ist der Artikel, obgleich er nur ein Hilfs- oder Formwort ist.
Zu den charakteristischen Merkmalen der deutschen Morphologie gehört die Herausbildung einer Reihe von Formen mit veränderlicher Flexion. Das sind die Formen, die in einer und derselben grammatischen Funktion verschiedenartig flektiert werden können. So bekommt das Adjektiv in einem und demselben Kasus, Geschlecht und Numerus zuweilen die "starken" (pronominalen), zuweilen die "schwachen" (nominalen) Endungen: schönes Wetter – das schöne Wetter.

20. Grundbegriffe der Syntax
Die Syntax ist die Lehre vom Aufbau der zusammenhängenden Rede. Die Syntax hat mit drei Einheiten verschiedenen Rangs zu tun: mit der Wortgruppe, dem Satz und dem Text.
Die zentrale Einheit der Syntax ist der Satz als minimale Einheit der Rede. Das ist die minimale sprachliche Einheit, in der unsere Gedanken geprägt und ausgedrückt werden können und die minimale sprachliche Einheit, mit deren Hilfe die Menschen miteinander kommunizieren. In dieser Eigenschaft fungiert der Satz als eine Äußerung. Die Syntax erforscht die Struktur des Satzes, seinen verallgemeinerten Inhalt (Semantik) und seine grammatischen Kategorien.
Die kohärenten („zusammenhängend“) Satzfolgen, die als eine Äußerung fungieren, nennt man Text. Solche Satzfolgen haben nicht nur ein gemeinsames Thema der Äußerung, sondern auch eine eigene interne syntaktische Struktur.
Die Syntax untersucht auch die Verbindung der Wörter zu Wortgruppen, sofern diese Bausteine eines Satzes sind. Die Wortgruppe ist eine dem Satz untergeordnete syntaktische Einheit. Sie ist keine selbstständige Einheit der Rede und gehört in den Bereich der Rede nur als Segment eines Satzes, Wortgruppen wie frische Milch, Abriss der deutschen Grammatik u. a. haben eine nominative Funktion wie das Wort; andere sind nur Segmente von Sätzen, z. B. kommt bald, sagte seinem Sohn.
Die Wortgrappen werden ebenso wie der Satz nach bestimmten Regeln aufgebaut und haben eine eigene interne Struktur. Außerdem sind in ihnen verschiedene syntaktische Beziehungen, die auch im Satz enthalten sind, verankert. Dementsprechend sind sie ebenfalls Gegenstand eines besonderen Abschnittes der Syntax.
Die Syntax besteht aus folgenden Abschnitten:
1. Die Lehre vom Satz
2. Die Wortgruppenlehre
3. Die grammatische Lehre vom Text
Wie die Morphologie behandelt auch die Syntax ihre Einheiten aus der Sicht der unlöslichen Einheit von Form, Bedeutung und Funktion.

21. Der Satz und seine Funktionen
Der Satz ist eine zentrale Einheit der Syntax. Die Wortgruppe dient als Baumaterial für einer Satz. Und Text ist eine höhere syntaktische Einheit, die eine Satzfolge darstellt. Die konkreten Sätze, die im Prozess der Komunikation entstehen, sie gehören zur Rede. Die Satzmodel und das Satzparadigma gehören zur Sprache.

Der Satz erfüllt 3 Funktionen:
1) kognitive- die geistestätige Sprachlichkeit der Menschen geht im Prozess der Weltkenntnis in der Form von Sätzen vor sich. Der Satz ist die lautliche materiele Existenzform unserer Gedanken. Die kognitive Funktion findet ihre Ausdrücke in der semantischen Struktur des Satzes. Die Grammatik untersucht nicht die konkrete Bedeutung der Sätze, sondern die Verallgemeinerung. Die verallgemeinerte Bedeutung, d.h. die strukturell-semantische.
2) kommunikative- der Satz ist keine Benennung, sondern eine Mitteilung.
3) nominative- der Satz nennt Sachverhalt.

Der Satz ist also die kleinste, relativsselbständiger Einheit der Sprache und der Rede, die eine kognitive, kommunikative und nominative Funktion hat und nach dem Gesetzen einer Sprache strukturiert wird.

26. Die UK-Analyse und die Transformationsanalyse
UK-Methode- nach der unmittelbaren Konstituenten, d.h. неподставление.

Der Satz ist auf der Unterordnung gebaut. Der eine Glied- dominiert, der andere- abhängig. Das dominierende und das abhängige Glieder sind unmittelbare Konstituente des Segmens. Man zerlegt den Satz zuerst in 2 maksimale Teile. Dann wird jede Konstituente wieder in 2 Teile geteilt. Die letzten Konstituenten können nicht mehr zerlegt werden. Das sind Wortformen. Es gibt verschiedenen Weisen der unmittelbaren Konstituenten.

Der//Student/braucht//ein///neues///Lehrbuch.
((Der Student))((braucht)((ein)(neues)(Lehrbuch))).

Vorteile UK:
1) die Konstituenten werden nach einem Kriterien ausgelegt (nach der Unterordnung);
2) die Segmentierung geschieht unter dem binären Prinzip und dem maximalen Konstituenten;
3) die Satzstruktur ist an dem Satzbaum anschaulich;
4) mit dieser Methode kann man äußerlich identische aber strukturelverschiedene Wortgruppen unterscheiden.

Nachteile UK:
1) die Darstellung der größeren Sätze ist schwer und nicht mehr anschaulich;
2) in vielen Fällen werden die Unterschiede der oberflächige, identische Sätze nicht gezeigt;
3) die Beziehungen zw. den Sätzen werden nicht beachtet;
4) diese Methode hat Schwierigkeiten für die d-e Sprache.

Die Transformation ist mit der amerikanischen Linguisten Chomsky verbunden. Er arbeitete zusammen mit Haris. Sie unterscheiden Kernsätze und ihre Transformen.
Für die Kernsätze ist folgendisch typisch:
1) Sie haben Satzminimum.
2) Sie haben einfachen Struktur.
3) Sie haben Uhrstammwörter.

Helbig interpretierte die d-e Sprache.

1) SV Der Vater schläft.
2) SVpS Das Kind legt sich ins Bett.
3) SVS Der Mann liest das Buch.
4) SV sein PS Der Mann ist ihm Stimmung.
5) SV sein S Der Mann ist Arzt.
6) SV sein Adj Der Mann ist krank.
7) SV sein Adv Der Mann ist dort.
8) SVSuS Der Mann schänkt der Fraue Blumen.
9) SVSSpS Der Mann legt dem Freund die Hand auf die Schuld.

Die Transformation ist die Veränderung der Satzstruktur im Kernsatz unter Weibhaltung des Konsonanteninhalts.
Es gibt 3 Arten der Transformation:
1) einfache;
2) Nominalisierungstransformation;
3) generalisierte.
Die einfachen T-on:
- Erweiterung;
- Einführung der Negation;
- Veränderung der Wortstellung;
- Einführung des Modalfelds;
- Die Passivtransformation;
- Tempus- und Modustransformation;
- Einführung des Pronomens “es”.
Nominalisierungstransformation. Dabei unterscheidet man:
- Nominalisierung des Kernsatzes mit einem Vollverb;
- Nominalisierung des Kernsatzes mit dem Verb “sein” (Der Tag ist schön- Der schöne Tag);
- Nominalisierung des Kernsatzes mit dem Verb “haben” (Das Mädchen mit blauen Augen);
- Erzeichnung mit der Wortartpartizipien
Die generalisierten T-on:
- Wir verbinden diese Teile miteinander (Die Kinder hören das Singen der Vögel)
- Wir nehmen 3 Sätze und generieren (Die Kinder hören etw. und die Vögel singen)

27. Die Parataxe
Ein parataktischer Satz besteht aus gleichrangigen Satzteilen. Es gibt 2 Arten der koordinativen Verknüpfung:
1)Asyndeton (Konjunktionslose Verbindung) – „Wir konnten aufs Land nicht fahren, es regnete stark“.
2)Syndeton – „Wir konnten aufs Land nicht fahren, denn es regnete stark“ – mit Konjuktionen.
Zum Syndeton gehört die Verbindung mit Hilfe der koordinierenden Konjuktionen und mit Hilfe von Konjuktionsadverbien.
Als eine besondere Unterart betrachtet man zusammengezogene Sätze. Das ist ein Satz,dessen Teile gemeinsames Element haben (Er studiert in berlin, sie in jena). Man unterscheidet folgende Arten der Parataxe:
1)kopulativ verbundene Sätze
2)partitiv verbundene Sätze(einteilend)
3)adversativ verbundene Sätze(aber, sondern)
4)Kausal verbundene Sätze(deshalb)
5)konsekutiv verbundene Sätze

28. Die Hypotaxe
Als Hypotaxe wird syntaktisches Gebilde verstanden, dessen Konstituenten miteinander subordinativ verbunden sind. Die abhängigen Teile im Satzgefüge werden traditionell unter 3 Blickwinkel klassifiziert:
1)nach der Art der Verknüpfung
2)nach der Art der Einleitung
3)nach der Stellung des abhängigen Satzteils
Nach der Art der Verknüpfung unterscheidet man eingeleitete und nichteingeleitete Satzteile. Nach der Art der Einleitung unterscheidet man Konjunktionalsätze, Relativsätze, indirekte Fragesätze. Nach der Stellung des abhängigen Satzteils unterscheidet man Vordersätze, Zwischensätze, Nachsätze. Es gibt auch semantische Klassifikation. So unterscheidet man Subjektsätze, Prädikatsätze, Objektsätze, Attributsätze, Adverbialsätze – Modalsätze, Temporalsätze, Lokalsätze, der Art und Weise, Konditionalsätze, Kausalsätze,Finalsätze,Konzessivsätze,Komporativsätze,Konsekutivsätze,Restriktivsätze)
Der Gliedsatz unterscheidet sich vom Hauptsatz:
- er hat den syntaktischen Wert des Satzgliedes
- seine modale und zeitliche Bedeutung wird von der modalen und zeitlichen Bedeutung des Hauptsatzes überlagert;
- seine kommunikative Leistung ist beschränkt

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