Migration
читать дальшеOb Politik, Kultur, Wirtschaft oder Wissenschaft: Diese wichtigen gesellschaftlichen Bereiche sorgen immer wieder für Diskussionsstoff. Ein „Dauerbrenner“ ist das Thema Migration. Dieses Thema beherrscht seit Jahren die Schlagzeilen. Immer wieder wird dieses Problem aufgegriffen, entweder von den Bürgern oder von den Migranten selbst.
Die Frage ist: Was verstehen wir unter Migration? Einzig die Einwanderung Fremdstämmiger in unser Land? Und wenn ja, wo ist hier die Problematik?
Migration gibt es, seit Menschen auf der Erde leben. Auf der Suche nach Wasser und Nahrung, zogen die Menschen schon in der Vergangenheit in Kolonien von Ort zu Ort. Gegenwärtig redet man vom „Kampf der Kulturen“ und über „Völkerkriege“. Laut der Bundeszentrale für politische Bildung weist das Verhältnis auf einen Anstieg der Migration.
Zu bedenken ist, dass die Möglichkeiten der Einwanderung immer größer werden: Grenzen werden eingerissen und moderne Fortbewegungsysteme (Flugzeug, Auto, Bahn). Jetzt brauchten die Leute keine Kolonien, um einen Ort zu erreichen, setzt sich der moderne Mensch bequem ins Flugzeug und reist 24 Stunden durch die halbe Welt.
Doch was ist so schlecht an dieser Migration? In einem deutschen Artikel steht, dass „Zuwanderer die Zukunft sind“ und Migranten nicht nach Kultur und Religion unterschieden werden sollten, sondern nach ihren Zielen. Sie wollen sich integrieren. Und hier sehen wir, dass der Begriff Migration solche Unterkategorie wie die Integration hat.
Heutzutage gibt es viele Gründe für die Migration. Menschen müssen aus Ihren Ländern flüchten, weil dort Krieg herrscht. Sie suchen Asyl in anderen Ländern, um Verfolgung, Folter und Tod zu entgehen. Andere Migranten kommen in ein Land, weil deren Familie bereits hierher gezogen ist und eine Existenz aufgebaut hat. Nicht zu vergessen, die Arbeitsmigration: Viele Einwanderer finden in Gastländern eine besser bezahlte und sichere Arbeitsstelle.
Migration am Beispiel Deutschland. Deutschland ist das bevölkerungsreichste Land der Europäischen Union. Jährlich kommen neue Einwanderer ins Land und versuchen, sich hier eine Existenz aufzubauen. Das ergibt ein Plus von 60.000 Migranten zum Vorjahr. Das bildet 24 % von der ganzen Einwohnerzahl. Die meisten Zuwanderer kommen aus der Türkei, Rumänien, Polen und Bulgarien. Die Zahlen sprechen für sich: Deutschland ist ein beliebtes Ziel der Fremdstämmigen. Doch aus welchem Grund ist dies der Fall? Deutschland bietet als funktionierender Rechts- und Sozialstaat viele Vorteile: Bessere Arbeitsbedingungen, Sozialhilfe bei Nicht-Beschäftigten sowie ein Gesundheitssystem. Dinge, die es in anderen Ländern kaum oder nicht in diesem Umfang gibt.
Aber es gibt doch Gründe für die Antipathie gegen Immigranten. Oftmals ist die Rede von einem Abwehrverhalten der Bevölkerung gegen fremde Kulturen. Die Europäer sind durch ihre am christlichen Wertekodex orientierte Denkweise verpflichtet. Das Gegenteil ist bei den Muslimen zu beobachten, deren Rechtsordnung (Scharia) und deren Frauenverständnis Verständnisprobleme bereiten und Konflikte auslösen.
Aber ohne Integration gibt es keine Migration! Das „Miteinander“ ist ein wichtiger Stichpunkt bei der Migration. Doch was ist Integration? Dazu gehört Verständnis und Toleranz beider Seiten an die unterschiedlichen Kulturen.
MMN, Migration ist ein globales aktuelles Problem heutiger Zeit, besonders für Europa. Unser Land hilft mit seinen See- und Luftstreitkräften, wenn es auf Grund der Verhältnisse eine so genannte seit 2003 aktive kriminelle und terroristische Vereinigung Islamischer Staat bombt, um den Terrorismus zu beseitigen. Das hilft dem Flüchtlingestrom zu einstellen. Nach dem Vorbild von Frankreich sehen wir, dass die terroristische Organisation keine Absicht hat, zu stocken. Sie wird viele Menschen weiter umbringen, bis wir sie mit Stumpf und Stiel nicht ausrotten werden.
Arbeit
читать дальшеArbeit ist eines der wesentlichen Merkmale, die einen Menschen charakterisieren. Arbeit ist jedoch heute für den einzelnen Menschen etwas durchaus sehr verschiedenes: Stress für den, der 60 Stunden und mehr in der Woche arbeiten muss und mit dem Geld doch kaum auskommt; Verlust an Lebensart für den, der keinen Job hat oder aber auch Erfüllung für jemanden, der seinen gut bezahlten Traumjob gefunden hat und diesen kreativ und erfüllend ausfüllen kann.
Trotz allem tauchen zunehmend Probleme auf: Arbeit richtet sich gegen unsere Lebensgrundlagen, zerstört unsere Umwelt. Technische Entwicklungen, wie die Gentechnik werden einfach in unseren Alltag eingeführt, ohne dass alle Folgen bekannt wären. Wie kann unser solchen Gegebenheiten eine humane Zukunft aussehen?
Es gibt Unternehmen, in denen die Zukunft schon begonnen hat. Bei Siemens wurde die Vertrauensgleitzeit eingeführt. Den Mitarbeitern einer Arbeitsgruppe ist es selbst überlassen, wie sie ihre Arbeitszeit organisieren. Sie können, in Absprache mit ihrem Team, mal mehr arbeiten und mal weniger. Mal drei Stunden - und mal zwölf. Und die Mitarbeiter der Mannheimer Versicherungs-AC entscheiden, nach Absprache mit ihrem Vorgesetzten, selbst darüber, wie viel sie in den kommenden zwölf Monaten arbeiten wollen. Die Devise heißt: Weniger Urlaub - mehr Geld. Mehr Freizeit - weniger Geld. Wir entdecken die erste Variante künftiger Arbeit: Die Organisatoren unserer Arbeitszeit sind wir selbst.
Wer wird uns beschäftigen? Wo werden wir arbeiten? Wo werden Menschen gebraucht? Wer die eigene Zukunft plant, sollte die Branchen anpeilen, denen die Zukunft gehören wird. Das ist zum Beispiel die Telekommunikationsindustrie, die Informationsverarbeitung: Infos sammeln, ordnen, aufbereiten, verkaufen. Die Freizeitindustrie, der Tourismus: beraten, buchen, organisieren. Das Gesundheitswesen: heilen, betreuen, pflegen. Die Bildung: ausbilden, weiterbilden, planen, beraten, umschulen. Und die Wachstumsbranche Umwelt: forschen, entwickeln, informieren, Vorsorgen, entsorgen.
Unsere Chance: Feminine Arbeit. Weiche Intelligenz.
Weil es immer weniger sichere, lebenslängliche Stammarbeitsplätze gibt, weil es einer allein also nicht mehr schafft, eine ganze Familie auszuhalten, werden Frau und Mann verdienen müssen. Die Art der Arbeit wird sich ähneln. Mal ein Job, mal ein Projekt. Schon heute gibt es dafür einen Begriff. Man nennt das die „Feminisierung“ der Arbeit. Was nichts anderes bedeutet, als dass Männer in Zukunft ihr Arbeitsleben so organisieren müssen, wie wir Frauen das schon immer getan haben: flexibel, kommunikativ, teamorientiert, fantasievoll.
Ausbildung, Job - und Pause. Kindererziehung und Teilzeitarbeit. Wenn die Kinder krank sind und die Eltern alt: Pause. Einsteigen, aussteigen, einsteigen, aussteigen. Die Fähigkeiten, die man für so unordentliche Lebensläufe braucht, werden in Zukunft auch die Männer lernen müssen. Das schöne neue Wort dafür heißt „weiche Intelligenz“. Anpassungsfähig, pfiffig, flexibel. Auf Arbeit, die „weiche Intelligenz“ verlangt, waren wir doch schon immer abonniert. Seien wir also wachsam und nutzen die Chance. Schaffen wir uns noch die neue Technik drauf - denn eines steht fest: Auch auf der Datenautobahn läuft letztlich nichts ohne Menschen.
Aber Vorsicht - nicht träumen. Wer den Sprung von Projekt zu Projekt nicht schafft, wer nicht selbstständig arbeiten kann, wem es nicht gelingt, zu einer Kernmannschaft zu gehören, wer keine attraktive Marktlücke findet, wer das Zeug zum Freelancer, zum Selbstständigen, zum Selbstvermarkter nicht hat, der wird zu den Menschen gehören, die von schlecht bezahlten Dienstleistungen leben müssen. Wir müssen uns auf eine Arbeit unterhalb der eigenen Fähigkeiten einrichten.
Wir sind keine Hellseher, aber das Motto der Zukunft haben wir begriffen. Es ist nicht so wichtig, was wir einmal gelernt haben - wichtiger ist, was wir daraus machen.