убил лису – сам съел колобка.
11. Arten des Objekts
читать дальшеEs gibt folgende Arten von Objekten:
• Akkusativobjekt – direktes Objekt
• Dativobjekt, Genitivobjekt, Präpositionalobjekt – indirekte Objekte,
• Infinitivobjekt, adjektivisches Objekt,
• und unpersönliches Objekt, das nur im Satz erscheint, z. B. Du hast es gut.
Von der Valenz des Verbs hängt es ab, welche und wieviel Objekte sich im verbalen Verband befinden.
Das Akkusativobjekt ist obligatorisch, z.B. bei den Verben stellen, setzen, legen, halten.
Das Dativobjekt ist obligatorisch bei den Verben: begegnen, zukommen, entstammen, helfen.
Das Genetivobjekt: sich erfreuen, sich erinnern.
Das Präpositionalobjekt: abhängen von, hinweisen auf, verzichten auf.
Zum verbalen Verband können 2 Objekte gehören:
2 Akkusativobjekte, z.B. Die Eltern nannten ihren Sohn Peter.
Akkusativ- und Dativobjekt, z.B. Ich schickte Ihnen dieses Buch.
Akkusativ- und Genetivobjekt, z.B. Er würdigte ihn keines Blickes.
Akkusativ- und Präpositionalobjekt, z.B. Er fragte ihn nach seiner Adresse.
Dativ- und Präpositionalobjekt, z.B. Erzähl mir über deine Reise.
Dativ- und Infinitivobjekt, z.B. Ich verspreche dir oft zu schreiben.
Akkusativobjekt und adjektivisches Objekt: Wir halten diese Maßnahmen für zweckmäßig.
12. Das substantivische Wortgefüge und das Attribut
читать дальшеDie Modelle der substantivischen Wortgefüge, folglich auch die Arten der Attribute, sind mannigfaltig. In allen Modellen erscheint das Substantiv als Bezugswort, dem andere Glieder untergeordnet sind.
Modell 1. Adjektiv (Partizip, adjektivisches Pronomen, Zahlwort) + Substantiv
Das neue Buch, das spannende Buch, das erste Buch, dieses Buch.
Modell 2. Substantiv + nachgestelltes Attribut
Dieses Modell ist für das Wortgefüge Substantiv + Grundzahlwort typisch: Zimmer 15, das Jahr 2014, Expo 77.
Das Attribut kann erweitert werden.
Die Modelle 1 und 2 können erweitert werden, wenn das Attribut selbst als Leitglied einer anderen Wortgruppe auftritt, so dass komplexe Wortgruppen entstehen: Die auf ihren Sohn stolze Mutter.
Das Substantivische Attribut ergibt sich aus dem Modell 3: Substantiv + Substantiv.
Das eine Substantiv ist das Leitglied, das andere ist seine Bestimmung, syntaktisch sein Attribut. Das substantivische Attribut wird vom Leitglied regiert. Je nach der Art der Rektion und nach der Stellung beider Komponenten unterscheidet man vier Varianten:
Variante 1. Substantiv + Substantiv im Genitiv: die Völker der Sowjetunion
Variante 2. Substantiv im Genitiv + Substantiv: Schillers Balladen
Variante 3. Substantiv + Präposition + Substantiv (präpositionale Attribut): die Werke von Puschkin
Variante 4. Substantiv + Substantiv im Dativ: Unser Gruß dem Sowjetvolk.
Modell 4. Substantiv + Substantiv in einem merkmallosen Kasus: ein Stück Brot, eine Stunde Erholung
Modell 5. Substantiv + Adverb. Hier spricht man vom adverbialen Attribut: das Haus rechts, die Zeitung von gestern.
Modell 6. Substantiv + Infinitiv mit zu. Dieser Infinitiv ist das Infinitiv-Attribut. Es steht unmittelbar nach dem Substantiv. Gewöhnlich beziehen sich solche Attribute auf Abstrakta: die Möglichkeit zu arbeiten, die Zeit sich zu erholen, die Art zu sprechen.
13. Das Prädikatsattribut
читать дальшеMan betrachtet das Prädikatsattribut außerhalb der Wortgruppen, weil dieses Satz nur im Satz erscheinen kann.
Das Prädikatsattribut bezeichnet einen Zustand oder ein Merkmal des Subjekts oder des Objekts. Das Prädikatsattribut kann folgenderweise ausgedrückt werden:
1) Durch ein Adjektiv: Düster lag das Schloss, kalt, leblos.
2) Durch ein Partizip: Ilse ist eine Prinzessin, die lachend und blühend den Berg hinabläuft.
3) Durch ein Substantiv:
a) im Nominativ: Ich stehe ganz Ohr, ganz Auge, ganz Entzücken.
b) Im Genitiv: Ich fand ihn fröhlicher Laune.
c) Mit einer Praposition: Die Leute klatschten ihm zu, mit Gesichtern voll heiteren Wohlwollens.
d) Mit als und voller: Der Baum steht voller Blüten.
4) Durch den absoluten Akkusativ: Ein freundlich blickender Knabe öffnete ihnen, eine Kerze in der Hand.
5) Durch die Wendung „Akkusativ + Infinitiv“: Sie hörte die Haustür aufgehen und zufallen.
6) Durch die Wendung „Akkusativ + Partizip 2“: Im Schaufenster sehe ich viele neue Bücher ausgestellt.
14. Der Block der verbalen Wortgefüge mit dem Adverbiale
читать дальшеDie Adverbialien haben keine Bindung an bestimmte Verben. Sie dienen in der Regel als freie Angaben des Ortes, der Zeit, der Art und Weise, des Grundes u.a. bei der Bezeichnung eines beliebigen Vorgangs. Alle Adverbialien werden mit dem Leitglied durch Anschließung verbunden.
Modell 1. Ein Verb + Substantiv mit einer Präposition (mit Freude arbeiten, auf dem Lande leben)
Modell 2. Ein Verb und Adjektiv oder Adverb (schnell gehen, links stehen)
Modell 3. Ein Verb und Grundzahlwort (1960 geboren sein)
Modell 4. Ein Verb und Substantiv im Akkusativ (den ganzen Tag arbeiten)
Modell 5. Verb und Substantiv im Genetiv (eines Tages abreisen)
Modell 6. Verb und unmarkierter Kasus (Ende September kommen)
Modell 7. Vollverb und Infinitiv- oder Partizipialgruppe (Er ging, um nicht zu stören)
Die semantische Einteilung der Adverbialien
1. Ortsangaben – Adverbialien des Ortes (wo, wohin, woher, wie weit)
Die Touristen gingen den Berg hinauf.
2. Zeitangaben – Adverbialien der Zeit (wann, seit wann, wie lange, wie oft)
Er achte die ganze Nacht.
3. Artangaben (Adverbialien der Art und Weise) bezeichnen:
• Die Beschaffenheit, die Qualität ( Sie arbeitet mit Ausdauer und Fleiß
• Den Grad (Du schläfst zu wenig)
• Den Vergleich ( Er raucht wie eine Kleinbahnlokomotive)
• Den begleitenden oder fehlenden Umstand (Er lebt mit seinen Er lebte ohne seine Eltern)
• Das Mittel – womit (Er fährt mit dem U-Bahn)
• Den Stoff – woraus (Das Kleid ist aus Seide.)
• Begründungsangaben. Sie bezeichnen:
a) Die Bedingung – unter welcher Bedingung? (Nur bei großem Fleiß können Sie Fortschritte machen)
b) Den Grund, die Ursache – warum? (Er zittert vor Frost)
c) Das Ziel – wozu? (Sie geht zum Brunnen Wasser holen)
d) Einräumung (Trotz des starken Nebels setzen wir unseren Flug fort)
e) Modale Angaben (Wahrscheinlich werde ich nach Absolvierung des Instituts als Lehrer arbeiten)
15. Wortgruppenmodelle mit dem Satzglied Apposition
читать дальшеDie Apposition findet ihren Ausdruck in zwei Modellen, von denen das eine die gebundene Apposition, das andere die freie Apposition darstellt. Die Apposition ist eine besondere art vom substantivischen Attribut. Die Apposition kongruiert mit dem Bezugswort im Kasus.
Das Modell der gebundenen Apposition Substantiv + Substantiv, z. B.
Mein Freund Max. Der berühmte Polarforscher Sedow.
Das Bezugswort ist das zweite Substantiv, das vom ersten charakterisiert wird. Beide sind semantisch und grammatisch auf engste verbunden.
Vom semantischen Standpunkt aus kann man alle appositionellen Wortgruppen folgenderweise einteilen:
a) das Bezugswort ist ein Personenname: Feldmarschall Kutusow, der Polarforscher Sedow.
b) das Bezugswort ist ein Eigenname: die Insel Rügen, der Kreuzer „Aurora“
c) das Bezugswort ist ein Gattungsname: der Monat Januar, der exotische Vogel Marabu
d) das Bezugswort ist eine Wortgruppe: die Zeitung „Neues Deutschland“, der Roman „Drei Kameraden“
Das Modell der freien Apposition besteht aus denselben Gliedern wie das
Modell der gebundenen Apposition, aber sie stehen in einer umgekehrten
Reihenfolge: Max, mein Freund. Sedow, der berühmte Polarforscher.
In der freien Apposition ist das Bezugswort die erste Komponente der
Wortgruppe, die Apposition selbst ist die zweite Komponente der Wortgruppe.
Es gibt einige Besonderheiten der freien Apposition:
a) die freie Apposition kann das Bezugswort wiederholen: Wir gingen durch den Wald, einen hohen Tannenwald.
b) die freie Apposition erklärt, verdeutlicht und präzisiert einen allgemeinen Begriff: Das Wappen der Sowjetunion, Hammer und Sichel, schmückt das Portal.
c) Die freie Apposition erläutert einen Eigennamen (Personennamen): Leo Tolstoj, der berühmte russische Schriftsteller, wurde im Jahre 1828 geboren.
d) Abweichend von der gebundenen Apposition kann sich die freie Apposition auf ein Personalpronomen oder ein Fragepronomen beziehen: Wir Jugendlichen sind uns unserer Pflichten bewusst.
16. Der Block der verbalen Wortgefüge mit dem Objekt
читать дальшеModell 1. Transitives Verb + Substantiv im Akkusativ ein Buch schreiben / lesen
Der Akkusativ bezeichnet den von der Handlung erfassten oder geschaffenen Gegenstand. Man nennt es direktes Objekt, und zwar Akkusativobjekt.
Modell 2. Intransitives Verb + Substantiv im Dativ: einem Bekennten begegnen (folgen, danken)
Der Dativ bezeichnet meist eine Person, an die die Handlung gerichtet ist. Man nennt es indirektes Objekt, und zwar Dativobjekt.
Modell 3. Intransitives Verb + Substantiv im Genitiv: eines Wörterbuchs bedürfen
Dies ist indirektes Objekt und zwar Genitivobjekt.
Modell 4. Intransitives Verb + Präposition + Substantiv: auf den Bus warten, um Erlaubnis bitten, mit der Arbeit beginnen
Dieses Objekt regiert mittels einer Präposition. Es heißt Präpositionalobjekt.
Jedes Objekt kann im Satz durch ein Pronomen ersetzt werden.
Modell 5. Vollverb + Vollverb im Infinitiv
Das Leitglied steht in einer beliebigen Form, das Anglied nur im Infinitiv mit oder ohne zu: er lernt schwimmen, er verspricht zu kommen
Diese Verbindungen nennt man biverbale Gruppen, der untergeordnete Infinitiv heißt Infinitivobjekt.
Modell 6. Sehr selten erscheint das Modell: Verb + Adjektiv mit einer Präposition: jemand für faul (klug, dumm) halten
Das Anglied heißt das adjektivische Objekt.
17. Arten und Funktionen der Wortfolge
читать дальшеEs gibt gerade Wortfolge und die invertierte Wortfolge (Inversion): Um 8 kommt der Zug. Wenn das Subjekt vor dem Prädikat steht, sprechen wir vom geraden Wortfolge (Der Zug kommt um 8), und wenn das Subjekt nach dem Prädikat steht - vom invertierten Wortfolge (Um 8 kommt der Zug).
Die Wortfolge im Deutschen erfüllt mehrere Funktionen:
1) Die strukturbildende oder grammatische Funktion bei der Gestaltung der Satzarten und Wortgruppen. Ausschlaggebend bei der Gestaltung der Satzarten ist die Stellung der Hauptglieder, sie gehört zu den Merkmalen der Satzmodelle. Die Stellung der Hauptglieder ist streng geregelt und fest;
2) Die kommunikative Funktion bei der Angabe der Trema-Rhema-Gliederung. Die Wortfolge und die Intonation dienen zur Unterscheidung vom Thema (das Bekannte in der Aussage) und Rhema (das Neue in der Aussage);
3) Die stilistische Funktion der Wortfolge ist mit der kommunikativen Funktion eng verbunden. Bei der stilistischen Leistung dient die Wortfolge zur expressiven Hervorhebung einzelner Satzteile. In jedem Funktionalstil gibt es Besonderheiten hinsichtlich der Wortfolge.
18. Die Stellung der Hauptglieder
читать дальшеBei der Stellung der Hauptglieder sind folgende Gesetzmäßigkeiten zu beachten:
1) In einem selbständigen Satz kann das Prädikat in zwei teile gespalten sein. In einem Gliedsatz stehen beide Prädikatsteile nebeneinander;
2) In einem selbständigen Satz stehen Subjekt und Prädikat nebeneinander, im Gliedsatz dagegen.
Nach der Stellung des finiten Verbs unterscheidet man drei Satzformen:
Kernform, Stirnform und Spannform.
Die Kernform zeichnet sich durch die Zweitstellung des finiten Verbs aus. Das Subjekt steht entweder vor oder nach dem Prädikat. Im ersten Fall ist das die gerade Wortfolge (Der Zug kommt um 8.), im zweiten – die invertierte Wortfolge (Inversion): Um 8 kommt der Zug.
Die Kernform findet sich in Aussagesätzen, in Wortfragen, in uneingeleiteten Gliedsätzen: Er behauptet, der Zug kommt um 8.
Die Stirnform zeichnet sich durch die Spitzenstellung des finiten Verbs aus. Das Subjekt folgt dem Prädikat: Kommt der Zug um 8? Kommen Sie um 8?
Die Stirnform findet sich in Satzfragen, Befehlssätzen, Ausrufesätzen.
Spannform zeichnet sich durch die Endstellung des finiten Verbs aus.
Er fragte, ob der Zug um 8 kommt. Er sagte, dass der Zug um 8 kommt.
Die Spannform gestaltet Gliedsätze. Das Subjekt und das Prädikat sind voneinander getrennt.
19. Gleichartige Satzglieder
читать дальшеKomponenten der Wortreihe können durch beliebige selbständige Wortarten vertreten sein. Sie werden durch folgende Mittel miteinander verbunden: beiordnende Konjunktionen, Tonführung, Kontaktstellung. Im Satz nimmt die Wortreihe eine Stelle ein. Häufiger kommen Wortreihen aus zwei Komponenten vor, doch kann diese Zahl vergrößert werden. Dann handelt es sich um eine mehrgliedrige Wortreihe, oft um eine Aufzählung. Eine Wortreihe im Bestand eines Satzes verwandelt ihn inn in einen Satz mit gleichartigen Satzgliedern.
Die Glieder einer Wortreihe können sein:
a) Gleichartige Subjekte: Karten und Prospekte lagen auf dem Tisch.
b) Gleichartige Prädikate: Alle Studenten bereiten sich auf die Prüfungen vor, lesen, schreiben und lernen.
c) Gleichartige Objekte: Ich habe eine grenzenlose Bewunderung für seinen Mut, harte Entschlossenheit, seine Hingabe an die Sache.
d) Gleichartige Attribute: Es war eine alte, kranke, einsame Frau. Es war ein schönes großes Gebäude.
Als Merkmal der Gleichwertigkeit dienen das Komma oder die Möglichkeit, die gleichartigen Satzglieder durch die Konjunktion und zu verknüpfen.
Man kann folgende semantische Arten der Wortreihe aussondern:
a) kopulative Beiordnung. Die Bindemittel sind die Intonation und die Konjunktionen und, wie, sowie, sowohl-als auch, weder-noch, teils-teils u. a.: Ein teils rührender, teils belustigender Film.
b) Disjunktive und alternative Beiordnung: oder, entweder-oder: Entweder ich oder du (Ich oder du) übernehmen diese Aufgabe.
20. Die Ausklammerung
читать дальшеNeben der vollen Klammer besteht die verkürzte Klammer. Der zweiten teil des Prädikats wird an die vorletzte Stelle gesetzt, so dass ein Satzglied oder mehrere Satzglieder ausgeklammert werden. Mit der Ausklammerung bezweckt man eine leichtere und überschaubare Gliederung des Satzes, sowie die Hervorhebung der ausgeklammerten Satzteile. Es gibt obligatorische, übliche und fakultative Ausklammerung.
Obligatorische Ausklammerung
Ausgeklammert wird die Infinitivgruppe, die ein Objekt oder Adverbiale enthält: Er ist imstande, die deutsche Literatur im Original zu lesen.
Übliche Ausklammerung
Üblicherweise werden ausgeklammert:
Infinitivgruppen mit um-zu, ohne-zu, statt-zu.
Substantive, die durch einen Attributsatz bestimmt werden: Ulrat blieb stehen mit gesenktem Kopf, über den eine rote Wolke zog.
Es gibt auch Fälle, wenn wir über fakultative Ausklammerung sprechen. Die Ausklammerung verleiht den außerhalb des Rahmens stehenden Gliedern eine größere Ausdruckskraft, ein größeres semantisches Gewicht. Dies sind:
1) Ausgeklammerte Adverbialien und Prädikatsattribute, durch Partizipial- oder Infinitivgruppen, absoluten Akkusativ oder Präpositionalgruppen ausgedrückt: Er blieb liegen, Arme und Beine über das Pflaster gestreckt.
2) Ausgeklammerte Adverbialien des Vergleichs: Die Kugel sahen aus wie kleine Männer.
3) Ausgeklammerte freie Appositionen: Er wird ihn zerschmettern, diesen Feind im Dunklen.
4) Ausgeklammerte Präpositionalobjekte im Passivsatz: er ward angestoßen von Herren in englischen Anzügen.
читать дальшеEs gibt folgende Arten von Objekten:
• Akkusativobjekt – direktes Objekt
• Dativobjekt, Genitivobjekt, Präpositionalobjekt – indirekte Objekte,
• Infinitivobjekt, adjektivisches Objekt,
• und unpersönliches Objekt, das nur im Satz erscheint, z. B. Du hast es gut.
Von der Valenz des Verbs hängt es ab, welche und wieviel Objekte sich im verbalen Verband befinden.
Das Akkusativobjekt ist obligatorisch, z.B. bei den Verben stellen, setzen, legen, halten.
Das Dativobjekt ist obligatorisch bei den Verben: begegnen, zukommen, entstammen, helfen.
Das Genetivobjekt: sich erfreuen, sich erinnern.
Das Präpositionalobjekt: abhängen von, hinweisen auf, verzichten auf.
Zum verbalen Verband können 2 Objekte gehören:
2 Akkusativobjekte, z.B. Die Eltern nannten ihren Sohn Peter.
Akkusativ- und Dativobjekt, z.B. Ich schickte Ihnen dieses Buch.
Akkusativ- und Genetivobjekt, z.B. Er würdigte ihn keines Blickes.
Akkusativ- und Präpositionalobjekt, z.B. Er fragte ihn nach seiner Adresse.
Dativ- und Präpositionalobjekt, z.B. Erzähl mir über deine Reise.
Dativ- und Infinitivobjekt, z.B. Ich verspreche dir oft zu schreiben.
Akkusativobjekt und adjektivisches Objekt: Wir halten diese Maßnahmen für zweckmäßig.
12. Das substantivische Wortgefüge und das Attribut
читать дальшеDie Modelle der substantivischen Wortgefüge, folglich auch die Arten der Attribute, sind mannigfaltig. In allen Modellen erscheint das Substantiv als Bezugswort, dem andere Glieder untergeordnet sind.
Modell 1. Adjektiv (Partizip, adjektivisches Pronomen, Zahlwort) + Substantiv
Das neue Buch, das spannende Buch, das erste Buch, dieses Buch.
Modell 2. Substantiv + nachgestelltes Attribut
Dieses Modell ist für das Wortgefüge Substantiv + Grundzahlwort typisch: Zimmer 15, das Jahr 2014, Expo 77.
Das Attribut kann erweitert werden.
Die Modelle 1 und 2 können erweitert werden, wenn das Attribut selbst als Leitglied einer anderen Wortgruppe auftritt, so dass komplexe Wortgruppen entstehen: Die auf ihren Sohn stolze Mutter.
Das Substantivische Attribut ergibt sich aus dem Modell 3: Substantiv + Substantiv.
Das eine Substantiv ist das Leitglied, das andere ist seine Bestimmung, syntaktisch sein Attribut. Das substantivische Attribut wird vom Leitglied regiert. Je nach der Art der Rektion und nach der Stellung beider Komponenten unterscheidet man vier Varianten:
Variante 1. Substantiv + Substantiv im Genitiv: die Völker der Sowjetunion
Variante 2. Substantiv im Genitiv + Substantiv: Schillers Balladen
Variante 3. Substantiv + Präposition + Substantiv (präpositionale Attribut): die Werke von Puschkin
Variante 4. Substantiv + Substantiv im Dativ: Unser Gruß dem Sowjetvolk.
Modell 4. Substantiv + Substantiv in einem merkmallosen Kasus: ein Stück Brot, eine Stunde Erholung
Modell 5. Substantiv + Adverb. Hier spricht man vom adverbialen Attribut: das Haus rechts, die Zeitung von gestern.
Modell 6. Substantiv + Infinitiv mit zu. Dieser Infinitiv ist das Infinitiv-Attribut. Es steht unmittelbar nach dem Substantiv. Gewöhnlich beziehen sich solche Attribute auf Abstrakta: die Möglichkeit zu arbeiten, die Zeit sich zu erholen, die Art zu sprechen.
13. Das Prädikatsattribut
читать дальшеMan betrachtet das Prädikatsattribut außerhalb der Wortgruppen, weil dieses Satz nur im Satz erscheinen kann.
Das Prädikatsattribut bezeichnet einen Zustand oder ein Merkmal des Subjekts oder des Objekts. Das Prädikatsattribut kann folgenderweise ausgedrückt werden:
1) Durch ein Adjektiv: Düster lag das Schloss, kalt, leblos.
2) Durch ein Partizip: Ilse ist eine Prinzessin, die lachend und blühend den Berg hinabläuft.
3) Durch ein Substantiv:
a) im Nominativ: Ich stehe ganz Ohr, ganz Auge, ganz Entzücken.
b) Im Genitiv: Ich fand ihn fröhlicher Laune.
c) Mit einer Praposition: Die Leute klatschten ihm zu, mit Gesichtern voll heiteren Wohlwollens.
d) Mit als und voller: Der Baum steht voller Blüten.
4) Durch den absoluten Akkusativ: Ein freundlich blickender Knabe öffnete ihnen, eine Kerze in der Hand.
5) Durch die Wendung „Akkusativ + Infinitiv“: Sie hörte die Haustür aufgehen und zufallen.
6) Durch die Wendung „Akkusativ + Partizip 2“: Im Schaufenster sehe ich viele neue Bücher ausgestellt.
14. Der Block der verbalen Wortgefüge mit dem Adverbiale
читать дальшеDie Adverbialien haben keine Bindung an bestimmte Verben. Sie dienen in der Regel als freie Angaben des Ortes, der Zeit, der Art und Weise, des Grundes u.a. bei der Bezeichnung eines beliebigen Vorgangs. Alle Adverbialien werden mit dem Leitglied durch Anschließung verbunden.
Modell 1. Ein Verb + Substantiv mit einer Präposition (mit Freude arbeiten, auf dem Lande leben)
Modell 2. Ein Verb und Adjektiv oder Adverb (schnell gehen, links stehen)
Modell 3. Ein Verb und Grundzahlwort (1960 geboren sein)
Modell 4. Ein Verb und Substantiv im Akkusativ (den ganzen Tag arbeiten)
Modell 5. Verb und Substantiv im Genetiv (eines Tages abreisen)
Modell 6. Verb und unmarkierter Kasus (Ende September kommen)
Modell 7. Vollverb und Infinitiv- oder Partizipialgruppe (Er ging, um nicht zu stören)
Die semantische Einteilung der Adverbialien
1. Ortsangaben – Adverbialien des Ortes (wo, wohin, woher, wie weit)
Die Touristen gingen den Berg hinauf.
2. Zeitangaben – Adverbialien der Zeit (wann, seit wann, wie lange, wie oft)
Er achte die ganze Nacht.
3. Artangaben (Adverbialien der Art und Weise) bezeichnen:
• Die Beschaffenheit, die Qualität ( Sie arbeitet mit Ausdauer und Fleiß

• Den Grad (Du schläfst zu wenig)
• Den Vergleich ( Er raucht wie eine Kleinbahnlokomotive)
• Den begleitenden oder fehlenden Umstand (Er lebt mit seinen Er lebte ohne seine Eltern)
• Das Mittel – womit (Er fährt mit dem U-Bahn)
• Den Stoff – woraus (Das Kleid ist aus Seide.)
• Begründungsangaben. Sie bezeichnen:
a) Die Bedingung – unter welcher Bedingung? (Nur bei großem Fleiß können Sie Fortschritte machen)
b) Den Grund, die Ursache – warum? (Er zittert vor Frost)
c) Das Ziel – wozu? (Sie geht zum Brunnen Wasser holen)
d) Einräumung (Trotz des starken Nebels setzen wir unseren Flug fort)
e) Modale Angaben (Wahrscheinlich werde ich nach Absolvierung des Instituts als Lehrer arbeiten)
15. Wortgruppenmodelle mit dem Satzglied Apposition
читать дальшеDie Apposition findet ihren Ausdruck in zwei Modellen, von denen das eine die gebundene Apposition, das andere die freie Apposition darstellt. Die Apposition ist eine besondere art vom substantivischen Attribut. Die Apposition kongruiert mit dem Bezugswort im Kasus.
Das Modell der gebundenen Apposition Substantiv + Substantiv, z. B.
Mein Freund Max. Der berühmte Polarforscher Sedow.
Das Bezugswort ist das zweite Substantiv, das vom ersten charakterisiert wird. Beide sind semantisch und grammatisch auf engste verbunden.
Vom semantischen Standpunkt aus kann man alle appositionellen Wortgruppen folgenderweise einteilen:
a) das Bezugswort ist ein Personenname: Feldmarschall Kutusow, der Polarforscher Sedow.
b) das Bezugswort ist ein Eigenname: die Insel Rügen, der Kreuzer „Aurora“
c) das Bezugswort ist ein Gattungsname: der Monat Januar, der exotische Vogel Marabu
d) das Bezugswort ist eine Wortgruppe: die Zeitung „Neues Deutschland“, der Roman „Drei Kameraden“
Das Modell der freien Apposition besteht aus denselben Gliedern wie das
Modell der gebundenen Apposition, aber sie stehen in einer umgekehrten
Reihenfolge: Max, mein Freund. Sedow, der berühmte Polarforscher.
In der freien Apposition ist das Bezugswort die erste Komponente der
Wortgruppe, die Apposition selbst ist die zweite Komponente der Wortgruppe.
Es gibt einige Besonderheiten der freien Apposition:
a) die freie Apposition kann das Bezugswort wiederholen: Wir gingen durch den Wald, einen hohen Tannenwald.
b) die freie Apposition erklärt, verdeutlicht und präzisiert einen allgemeinen Begriff: Das Wappen der Sowjetunion, Hammer und Sichel, schmückt das Portal.
c) Die freie Apposition erläutert einen Eigennamen (Personennamen): Leo Tolstoj, der berühmte russische Schriftsteller, wurde im Jahre 1828 geboren.
d) Abweichend von der gebundenen Apposition kann sich die freie Apposition auf ein Personalpronomen oder ein Fragepronomen beziehen: Wir Jugendlichen sind uns unserer Pflichten bewusst.
16. Der Block der verbalen Wortgefüge mit dem Objekt
читать дальшеModell 1. Transitives Verb + Substantiv im Akkusativ ein Buch schreiben / lesen
Der Akkusativ bezeichnet den von der Handlung erfassten oder geschaffenen Gegenstand. Man nennt es direktes Objekt, und zwar Akkusativobjekt.
Modell 2. Intransitives Verb + Substantiv im Dativ: einem Bekennten begegnen (folgen, danken)
Der Dativ bezeichnet meist eine Person, an die die Handlung gerichtet ist. Man nennt es indirektes Objekt, und zwar Dativobjekt.
Modell 3. Intransitives Verb + Substantiv im Genitiv: eines Wörterbuchs bedürfen
Dies ist indirektes Objekt und zwar Genitivobjekt.
Modell 4. Intransitives Verb + Präposition + Substantiv: auf den Bus warten, um Erlaubnis bitten, mit der Arbeit beginnen
Dieses Objekt regiert mittels einer Präposition. Es heißt Präpositionalobjekt.
Jedes Objekt kann im Satz durch ein Pronomen ersetzt werden.
Modell 5. Vollverb + Vollverb im Infinitiv
Das Leitglied steht in einer beliebigen Form, das Anglied nur im Infinitiv mit oder ohne zu: er lernt schwimmen, er verspricht zu kommen
Diese Verbindungen nennt man biverbale Gruppen, der untergeordnete Infinitiv heißt Infinitivobjekt.
Modell 6. Sehr selten erscheint das Modell: Verb + Adjektiv mit einer Präposition: jemand für faul (klug, dumm) halten
Das Anglied heißt das adjektivische Objekt.
17. Arten und Funktionen der Wortfolge
читать дальшеEs gibt gerade Wortfolge und die invertierte Wortfolge (Inversion): Um 8 kommt der Zug. Wenn das Subjekt vor dem Prädikat steht, sprechen wir vom geraden Wortfolge (Der Zug kommt um 8), und wenn das Subjekt nach dem Prädikat steht - vom invertierten Wortfolge (Um 8 kommt der Zug).
Die Wortfolge im Deutschen erfüllt mehrere Funktionen:
1) Die strukturbildende oder grammatische Funktion bei der Gestaltung der Satzarten und Wortgruppen. Ausschlaggebend bei der Gestaltung der Satzarten ist die Stellung der Hauptglieder, sie gehört zu den Merkmalen der Satzmodelle. Die Stellung der Hauptglieder ist streng geregelt und fest;
2) Die kommunikative Funktion bei der Angabe der Trema-Rhema-Gliederung. Die Wortfolge und die Intonation dienen zur Unterscheidung vom Thema (das Bekannte in der Aussage) und Rhema (das Neue in der Aussage);
3) Die stilistische Funktion der Wortfolge ist mit der kommunikativen Funktion eng verbunden. Bei der stilistischen Leistung dient die Wortfolge zur expressiven Hervorhebung einzelner Satzteile. In jedem Funktionalstil gibt es Besonderheiten hinsichtlich der Wortfolge.
18. Die Stellung der Hauptglieder
читать дальшеBei der Stellung der Hauptglieder sind folgende Gesetzmäßigkeiten zu beachten:
1) In einem selbständigen Satz kann das Prädikat in zwei teile gespalten sein. In einem Gliedsatz stehen beide Prädikatsteile nebeneinander;
2) In einem selbständigen Satz stehen Subjekt und Prädikat nebeneinander, im Gliedsatz dagegen.
Nach der Stellung des finiten Verbs unterscheidet man drei Satzformen:
Kernform, Stirnform und Spannform.
Die Kernform zeichnet sich durch die Zweitstellung des finiten Verbs aus. Das Subjekt steht entweder vor oder nach dem Prädikat. Im ersten Fall ist das die gerade Wortfolge (Der Zug kommt um 8.), im zweiten – die invertierte Wortfolge (Inversion): Um 8 kommt der Zug.
Die Kernform findet sich in Aussagesätzen, in Wortfragen, in uneingeleiteten Gliedsätzen: Er behauptet, der Zug kommt um 8.
Die Stirnform zeichnet sich durch die Spitzenstellung des finiten Verbs aus. Das Subjekt folgt dem Prädikat: Kommt der Zug um 8? Kommen Sie um 8?
Die Stirnform findet sich in Satzfragen, Befehlssätzen, Ausrufesätzen.
Spannform zeichnet sich durch die Endstellung des finiten Verbs aus.
Er fragte, ob der Zug um 8 kommt. Er sagte, dass der Zug um 8 kommt.
Die Spannform gestaltet Gliedsätze. Das Subjekt und das Prädikat sind voneinander getrennt.
19. Gleichartige Satzglieder
читать дальшеKomponenten der Wortreihe können durch beliebige selbständige Wortarten vertreten sein. Sie werden durch folgende Mittel miteinander verbunden: beiordnende Konjunktionen, Tonführung, Kontaktstellung. Im Satz nimmt die Wortreihe eine Stelle ein. Häufiger kommen Wortreihen aus zwei Komponenten vor, doch kann diese Zahl vergrößert werden. Dann handelt es sich um eine mehrgliedrige Wortreihe, oft um eine Aufzählung. Eine Wortreihe im Bestand eines Satzes verwandelt ihn inn in einen Satz mit gleichartigen Satzgliedern.
Die Glieder einer Wortreihe können sein:
a) Gleichartige Subjekte: Karten und Prospekte lagen auf dem Tisch.
b) Gleichartige Prädikate: Alle Studenten bereiten sich auf die Prüfungen vor, lesen, schreiben und lernen.
c) Gleichartige Objekte: Ich habe eine grenzenlose Bewunderung für seinen Mut, harte Entschlossenheit, seine Hingabe an die Sache.
d) Gleichartige Attribute: Es war eine alte, kranke, einsame Frau. Es war ein schönes großes Gebäude.
Als Merkmal der Gleichwertigkeit dienen das Komma oder die Möglichkeit, die gleichartigen Satzglieder durch die Konjunktion und zu verknüpfen.
Man kann folgende semantische Arten der Wortreihe aussondern:
a) kopulative Beiordnung. Die Bindemittel sind die Intonation und die Konjunktionen und, wie, sowie, sowohl-als auch, weder-noch, teils-teils u. a.: Ein teils rührender, teils belustigender Film.
b) Disjunktive und alternative Beiordnung: oder, entweder-oder: Entweder ich oder du (Ich oder du) übernehmen diese Aufgabe.
20. Die Ausklammerung
читать дальшеNeben der vollen Klammer besteht die verkürzte Klammer. Der zweiten teil des Prädikats wird an die vorletzte Stelle gesetzt, so dass ein Satzglied oder mehrere Satzglieder ausgeklammert werden. Mit der Ausklammerung bezweckt man eine leichtere und überschaubare Gliederung des Satzes, sowie die Hervorhebung der ausgeklammerten Satzteile. Es gibt obligatorische, übliche und fakultative Ausklammerung.
Obligatorische Ausklammerung
Ausgeklammert wird die Infinitivgruppe, die ein Objekt oder Adverbiale enthält: Er ist imstande, die deutsche Literatur im Original zu lesen.
Übliche Ausklammerung
Üblicherweise werden ausgeklammert:
Infinitivgruppen mit um-zu, ohne-zu, statt-zu.
Substantive, die durch einen Attributsatz bestimmt werden: Ulrat blieb stehen mit gesenktem Kopf, über den eine rote Wolke zog.
Es gibt auch Fälle, wenn wir über fakultative Ausklammerung sprechen. Die Ausklammerung verleiht den außerhalb des Rahmens stehenden Gliedern eine größere Ausdruckskraft, ein größeres semantisches Gewicht. Dies sind:
1) Ausgeklammerte Adverbialien und Prädikatsattribute, durch Partizipial- oder Infinitivgruppen, absoluten Akkusativ oder Präpositionalgruppen ausgedrückt: Er blieb liegen, Arme und Beine über das Pflaster gestreckt.
2) Ausgeklammerte Adverbialien des Vergleichs: Die Kugel sahen aus wie kleine Männer.
3) Ausgeklammerte freie Appositionen: Er wird ihn zerschmettern, diesen Feind im Dunklen.
4) Ausgeklammerte Präpositionalobjekte im Passivsatz: er ward angestoßen von Herren in englischen Anzügen.
Das ist ein einfacher zweigliedriger erweiterter Aussagesatz, weil die Redeabsicht dieses Satzes in der Mitteilung einer Information besteht. Der Satz ist positiv und neutral. Darin wird invertierte Wortfolge gebraucht. Die Hauptglieder sind das Subjekt „das Mädchen“ und das Prädikat „beobachtet“.
Das persönliche bestimmte Subjekt und durch das Substantiv „das Mädchen“ im Nominativ 3. Person Singular ausgedrückt. Das Prädikat hat syntaktische Form. Es ist zusammengesetzt im Präsens 3. Person Singular. Der Satz ist durch das Objekt „die Straße“ erweitert.
Im Speisezimmer war der Tisch für 20 Personen gedeckt.
Das ist ein einfacher zweigliedriger erweiterter Aussagesatz, weil die Redeabsicht dieses Satzes in der Mitteilung einer Information besteht. Der Satz ist positiv und neutral. Darin wird invertierte Wortfolge gebraucht. Die Hauptglieder sind das Subjekt „der Tisch“ und das Prädikat „war gedeckt“.
Das persönliche bestimmte Subjekt und durch das Substantiv „der Tisch“ im Nominativ 3. Person Singular ausgedrückt. Das Prädikat hat syntaktische Form. Es ist zusammengesetzt, Indikativ im Plusquamperfekt 3. Person Singular. Der Satz ist durch das Adverbiale „im Speisezimmer“ und die Apposition „für 20 Personen“ erweitert.
Das präpositionale Adverbiale des Ortes „im Speisezimmer“ ist eine Ergänzung des Verbs „war gedeckt“, steht im Vorfeld und wird durch das Substantiv im Dativ mit der Präposition „in“ ausgedrückt. Die Apposition ist frei und absondert. Das ist eine Wortgruppe, die aus der Präposition „für“ und dem Zahlwort „20“ besteht.
S. 99 Er ist diesmal noch schneller geschwommen.
Das ist ein einfacher zweigliedriger erweiterter Aussagesatz, weil die Redeabsicht dieses Satzes in der Mitteilung einer Information besteht. Der Satz ist positiv und neutral. Darin wird gerade Wortfolge gebraucht. Die Hauptglieder sind das Subjekt „er“ und das Prädikat „ist geschwommen“.
Das persönliche bestimmte Subjekt und durch das Pronomen „er“ im Nominativ 3. Person Singular ausgedrückt. Das Prädikat hat syntaktische Form. Es ist zusammengesetzt, Indikativ im Perfekt 3. Person Singular.
Der Satz ist durch das Objekt „noch schneller“ und die Adverbiale „diesmal“ erweitert. Die Adverbiale der Zeit wird durch das Adverb „diesmal“ ausgedrückt. Das Objekt ist direkt und steht im Komparativ.